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Kundeninfos und Updates zur Corona-Situation in Italien

Die Corona-Krise hat die ganze Welt nach wie vor fest im Griff und die Alltagsmaske, größere Abstände und diverse andere Einschränkungen beherrschen allerorts unseren Alltag und unser Leben.

In Italien verlief die Corona-Pandemie in den letzten Monaten ähnlich wie in Deutschland, wenn auch auf einem höheren Niveau. Nachdem sich die Inzidenz ab Mitte Januar für etwa fünf Wochen bei rund 140 stabil gehalten hat, sind die Zahlen in der letzten Februar-Woche fast landesweit wieder angestiegen.

Die italienische Regierung versucht mit verschiedenen Maßnahmen auf Regions- und Landesebene der Pandemie entgegenzuwirken. Zu den landesweit geltenden Maßnahmen gehört auch ein Verbot von regionsüberschreitenden Reisen, das zurzeit noch bis einschließlich 27. März besteht. Da insbesondere diese Maßnahme eine Rundreise mit dem Auto oder dem Zug durch Italien unmöglich macht, verschieben wir den Neustart unseres gesamten Reiseprogramms bis auf Weiteres auf den 28. März 2021.

Es sind aber auch schon erste Lichtblicke zu verzeichnen, denn die Trauminsel Sardinien wurde zum 1. März 2021 als erste Region zur "weißen Zone" erklärt.

Ingesamt machen uns die gezielten und konsequenten Maßnahmen der italienischen Regierung, die angelaufenen Impfungen und die Aussicht auf mildere Temperaturen aber sehr zuversichtlich, dass wir unser geliebtes Urlaubsland Italien schon bald wieder bereisen können!

Ausblick auf den Italienurlaub 2021 mit meine-italienreise.de

Die Freischaltung unseres Reiseprogramms für das Jahr 2021 hat begonnen! Zum Buchungsstart für das kommende Jahr dürfen sich unsere Kunden auf viele Neuigkeiten, zusätzliche Vorteile und unseren gewohnt guten Service rund um ihren Italienurlaub freuen!

  • Verbessere Buchungskonditionen - geringere Anzahlung, reduzierte Stornokosten & kostenfreie Umbuchung
  • Kundenorientierter Service mit persönlicher Beratung und ständiger Erreichbarkeit - auch in Krisenzeiten
  • Unabhängig und flexibel verreisen - unterwegs im eigenen Auto, übernachten in kleinen Hotels
  • Geld-zurück-Garantie bei bestehenden Reisewarnungen oder Lockdowns in den Zielgebieten
  • Individueller Urlaub nach Maß mit allen Sicherheiten und Vorteilen einer Pauschalreise

Weitere gute Gründe für das Reiseziel Italien und eine frühe Buchung unserer Reisen sowie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Urlaubsplanung in Corona-Zeiten finden Sie bei unseren » Infos zum Buchungsstart 2021

Um unsere Kunden aber auch in der Zwischenzeit bis zum Beginn der ersten Reisen weiterhin über die aktuelle Situation und die Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten, haben wir auf dieser Seite einige Informationen rund um die aktuelle Corona-Lage  in Italien zusammengestellt.

Detaillierte Informationen über Einreisebestimmungen, Regeln und Maßnahmen innerhalb Italiens sowie über die Auswirkungen bzw. Einschränkungen im Urlaubsalltag werden wir rechtzeitig vor Wiederbeginn unserer Reisen veröffentlichen. Bis dahin versorgen wir Sie hier zumindest mit den wichtigsten aktuellen Reisehinweisen  für Italien.

Hinweis: Wir haben die nachfolgenden Informationen sorgfältig recherchiert, jedoch erheben wir nicht den Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit. Die folgenden Angaben gelten daher ohne Gewähr. Am Ende dieser Seite finden Sie eine Liste an weiterführenden Links , aus deren Quellen viele unserer Informationen stammen und die Ihnen einen noch detaillierten Einblick in die Situation geben.


Die aktuelle Corona-Lage in Italien

Nachfolgend finden Sie einige Informationen zu aktuellen Fallzahlen und zur Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie zu den aktuell geltenen Regeln und Maßnahmen innerhalb Italiens.

Die Entwicklung der Corona-Pandemie war in den letzten Monaten mit der in Deutschland vergleichbar, auch wenn die Zahlen insgesamt auf einem höheren Niveau liegen. Nachdem sich die Inzidenz ab Mitte Januar für etwa fünf Wochen bei rund 140 stabil gehalten hat, sind die Zahlen zuletzt fast landesweit wieder angestiegen.

Aktuelle Zahlen der abgelaufenen Woche (KW8, 22.02. bis 28.02.2021):

  • tägl. Neuinfektionen im Wochenschnitt: 16.574
  • landesweite 7-Tage-Inzidenz: 192,53
  • Positivquote der Coronatests: 5,59 %

Erfolgte Impfungen in Italien (Stand 27.02.2021):

  • Personen mit Erster Impfung: ca. 2,83 Mio. (ca. 4,70 % der Bevölkerung)
  • Vollständig Geimpfte Personen: ca. 1,39 Mio. (ca. 2,31 % der Bevölkerung)

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Ähnlich wie in Deutschland sind auch die italienischen Regionen bemessen an der 7-Tage-Inzidenz sehr unterschiedlich betroffen.

Zu den überdurchschnittlich stark betroffenen Gebieten Italiens gehören zur Zeit vor allem die Provinzen Bozen (Südtirol) und Trento (Trentino) sowie die Regionen Emilia Romagna, Marken, Abruzzen, Kampanien, Lombardei, Friaul-Julisch-Venetien, Molise und die Toskana.

Unterdurchschnittlich betroffen sind momentan die Regionen Umbrien, Piemont, Apulien, Venetien, Latium, Ligurien und Basilikata.

Auf Sizilien, in Kalabrien und im Aostatall iegt die 7-Tages-Inzidenz deutlich unter dem Durchschnitt. Die Region mit der geringsten Inzidenz ist mit ca. 30,85 die Insel Sardinien.

Hinweis: Die oben genannten Inzidenzwerte sowie die eher oberflächliche Einordnung der Regionen (über- und unterdurchschnittlich) beruhen auf eigenen Berechnungen auf Basis der täglichen Infektionszahlen (lt. italienischem Zivilschutz, siehe unten) und der aktuellen Einwohnerzahl der Regionen (lt. Wikipedia). Für die Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr.

Aufgrund von starken regionalen Unterschieden hat die italienische Regierung im Herbst 2020 beschlossen, die Regionen in vier Gefahrenzonen zu unterteilen, um mit den strengen Maßnahmen gezielter und individueller auf die aktuelle Situation in den jeweiligen Gebieten reagieren zu können. Maßgeblich für die Einstufung sind dabei etwa 20 Faktoren, u.a. Fallzahlen, Positiv-Testquote oder die Belegung von Intensivbetten.

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In den gelben Zonen gelten grundsätzlich die allgemeinen Regeln und Maßnahmen wie unten beschrieben.

In orangenen Zonen gelten mindestens die Regeln der gelben Zone, jedoch u.a. mit der Ausnahme, dass Cafès, Bars und Restaurants geschlossen bleiben müssen und dass man seine Kommune nicht verlassen darf.

In roten Zonen gilt neben der vorgeschriebenen Schließung von gastronomischen Betrieben auch eine generelle Ausgangssperre, der zufolge die Menschen auch tagsüber ihr Zuhause nur noch aus wichtigen beruflichen oder gesundheitlichen Gründen sowie zum Einkaufen verlassen dürfen. Dabei muss stets eine Selbstauskunft mitgeführt werden.

In weißen Zonen sollen all die Regionen eingestuft werden, in denen die 7-Tage-Inzidenz über mindestens drei Wochen lang unter 50 liegt. Hier entfallen dann grundsätzlich alle Regeln und Maßnahmen aus den ministralen Dekreten und werden durch Regelungen ersetzt werden, die spezifisch für die jeweilige Region gelten.

Die aktuelle Einstufung in diese Zonen sieht momentan folgendermaßen aus

  • Rote Zone (zona rossa): Molise, Basilikata
  • Orangene Zone (zona arancione): Provinz Bozen (Südtirol), Provinz Trento (Trentino), Emilia Romagna, Marken, Abruzzen, Kampanien, Lombardei, Toskana, Umbrien, Piemont
  • Gelbe Zone (zona gialla): Friaul-Julisch-Venetien, Apulien, Venetien, Latium, Ligurien, Sizilien, Aostatal, Kalabrien
  • Weiße Zone (zona bianca): Sardinien

Die Neueinordnung in die vier Gefahrenzonen werden regelmäßig auf Basis aktueller Zahlen vorgenommen, um auf die jeweilige Entwicklung entsprechend zu reagieren.

Nachdem die Infektionszahlen in Italien im Herbst stark gestiegen sind, hat die Regierung die Maßnahmen landesweit verschärft. So gelten neben einem Mindestabstand von einem Meter auch eine generelle Maskenpflicht sowie Sperrstunden, Ausgangssperren und ein Verbot von Reisen in andere Regionen mit Ausnahme von beruflich oder medizinisch notwenigen Reisen.

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Reiseverkehr zwischen den Regionen

Momentan gilt bis mindestens zum 27. März 2021 ein Verbot von Reisen in andere Regionen. Ausnahmen bestehen nur für regionsüberschreitende Fahrten mit beruflich oder medizinisch notwendigem Zweck. Reisen innerhalb einer Region, wie z.B. in der Toskana, auf Sardinien oder Sizilien sind zwar möglich, jedoch nur wenn die Region zur gelben Zone gehört und die Anreise ohne Regionsübertritte (z.B. mit dem Flugzeug) direkt dorthin erfolgt.

Mindestabstände

Für Personen, die nicht im selben Haushalt leben, gilt in ganz Italien ein Mindestabstand von einem Meter, bei sportlichen Aktivitäten min. zwei Meter.

Maskenpflicht

In ganz Italien gilt zur Zeit eine generelle Maskenpflicht. Ein Mund-Nase-Schutz muss demnach sowohl im Freien als auch in geschlossenen, öffentlich zugänglichen Räumen sowie im ÖPNV getragen werden.

Die grundsätzlichen Ausnahmen für Kinder unter 6 Jahren sowie für Personen, denen das Tragen einer Maske aus medizinischen Gründen nicht zugemutet werden kann, bestehen weiterhin.

Ausgangssperren

In ganz Italien gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22.00 Uhr abends und 5.00 Uhr morgens. Innerhalb dieser Zeit darf man nur noch aus wichtigen beruflichen oder medizinischen Gründen unterwegs sein. In Südtirol gilt diese Ausgangssperre bereits ab 20.00 Uhr.

Sperrstunden

Landesweit müssen Bars, Cafés und Restaurants ab 18.00 Uhr schließen. Hotelrestaurants dürfen ab dieser Uhrzeit nur noch Hotelgäste bewirten. Einkaufszentren müssen an Wochenenden geschlossen bleiben.

Handschuhpflicht

Eine generelle Handschuhpflicht gibt es in ganz Italien nicht, jedoch wird das Tragen von Einweghandschuhen in vielen Geschäfte oder Museen noch immer verlangen.

Bereitstellung von Desinfektionsspendern

Allerorts werden Desinfektionsspender aufgestellt, beispielsweise an Eingängen und innerhalb geschlossener Räumlichkeiten. Kunden und Gäste sind angehalten diese zu benutzen.

Abfrage von Kontaktdaten

In vielen Fällen werden beim Betreten von Restaurants, Museen und Geschäften die Kontaktdaten abgefragt. Dieses Prozedere ist auch aus Deutschland bekannt und dient ebenso in Italien zur eventuellen Nachverfolgung von Infektionsketten. Die Daten werden für maximal 30 Tage aufgehoben.

Temperaturmessungen

In einigen Museen, Hotels, Restaurants und Geschäften sowie bei vielen Verkehrsmitteln können vor dem Betreten Temperaturmessungen stattfinden und der Zutritt bzw. die Beförderung bei einer Körpertemperatur von mehr als 37,5 °C untersagt werden.

Allgemeine Hygiene-Maßnahmen

In Geschäften, Hotels, Museen und anderen Einrichtungen mit Kundenkontakt gelten die aus Deutschland bekannten allgemeinen Hygiene-Maßnahmen. Zum Beispiel sind Verkaufsstellen und Rezeptionen mit Plexiglas ausgestattet, das Personal trägt angemessene Schutzkleidung und stärker frequentierte Bereiche weder häufiger und intensiver gereinigt und desinfiziert. Falls möglich werden separate Ein- und Ausgänge eingerichtet


Aktuelle Reisehinweise

Da wir unser Reiseprogramm bis Mitte März 2021 ausgesetzt haben, beschränken wir uns nachfolgend auf die wichtigsten aktuellen Reisehinweise. Rechtzeitig vor dem Beginn der ersten Reisen werden diese wie gewohnt mit vielen detaillierten Informationen über Einreisebestimmungen, Regeln und Maßnahmen innerhalb Italiens sowie über die Auswirkungen bzw. Einschränkungen im Urlaubsalltag erweitern.

Auch wenn die Neuinfektionen im Vergleich zum Herbst zurückgegangen sind, sind sie immer noch auf einem hohen Niveau. Die am 08. November 2021 durch das Robert Koch-Institut vorgenommene Risikobewertung und Einstufung zum Risikogebiet hat deshalb nach wie vor Bestand und gilt für das gesamte Land Italien sowie die Republik San Marino und den Vatikanstaat. Eine Einstufung zum Hochrisikogebiet hat nicht stattgefunden.

Analog zur Einstufung als Risikogebiet ist die Reisewarnung des Auswärtige Amtes für sämtliche Regionen Italiens sowie für die Republik San Marino und den Vatikanstaat seit dem 08. November 2020 bis auf Weiteres noch immer gültig.

Bei den Weiterführenden Links am Ende dieser Seite finden Sie u.a. die aktuelle Liste aller Risikogebiete des RKI sowie die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise für Italien des Auswärtigen Amtes

Italien erlaubt den Bürgern der Europäischen Union und des Schengen-Raums die Einreise nur noch gegen Vorlage einer ausgefüllten Einreiseerklärung sowie eines negativen PCR- oder Antigen-Tests, der nicht älter sein darf als 48 Stunden. Liegt kein negatives Testergebnis vor, muss man sich nach Ankunft in Selbstisolation begeben und die Einreise beim lokalen Gesundheitsamt anzeigen.

Nähere Informationen finden Sie im Reise- und Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes sowie beim Italienischen Außenministerium - beide Links finden Sie am Ende der Seite.


Weiterführende Links:

Nachfolgend finden Sie eine Liste mit Internetseiten, auf denen Sie weitere Informationen und Details zu den oben aufgeführten Angaben finden


Stand: 01.03.2021, 11:00 Uhr.
Wir haben die o.g. Informationen sorgfältig recherchiert und zusammengestellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität aller Angaben übernehmen wir keine Gewähr