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Corona-Updates für Italien - Infos zur aktuellen Lage

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Letztes Update: 30.08.2021, 11:00 Uhr

Die Corona-Krise hat die ganze Welt noch immer fest im Griff und obwohl die europaweit erfolgreichen Impfkampagnen ein Ende der Krise in greifbare Nähe rücken lassen, beherrschen die Alltagsmaske, größere Abstände und die Angst vor weiteren Infektionswellen durch neue Mutanten allerorts unseren Alltag und unser Leben.

Die aktuelle Delta-Variante macht natürlich auch vor den italienischen Grenzen nicht Halt und so nahmen auch in Italien die Zahlen seit Anfang Juli wieder kontinuierlich zu, wobei sich das Wachstum nach etwa vier Wochen wieder etwas verlangsamte.

Das Wichtigste zur Corona-Lage in Italien auf einen Blick:

Hinweis: Wir haben die nachfolgenden Informationen sorgfältig recherchiert, jedoch erheben wir nicht den Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit. Die folgenden Angaben gelten daher ohne Gewähr. Am Ende dieser Seite finden Sie eine Liste an weiterführenden Links , aus deren Quellen viele unserer Informationen stammen und die Ihnen einen noch detaillierten Einblick in die Situation geben.

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Die aktuelle Corona-Lage in Italien

Nachfolgend finden Sie einige Informationen zur Entwicklung des Infektionsgeschehens (Fallzahlen & Inzidenzen) auf nationaler und regionaler Ebene und zum Stand der Impfungen.

Die Corona-Lage in Italien hat sich nach der dritten Welle zunächst wieder deutlich entspannt. Natürlich macht aber auch die aktuelle Delta-Variante vor den italienischen Grenzen nicht Halt. Nachdem die Inzidenz über einige Wochen im einstelligen Bereich waren, stieg die Infektionskurve seit Anfang Juli wieder kontinuierlich an. Das Wachstum verlangsamte sich zuletzt jedoch leicht.

Aktuelle Infektionszahlen in Italien (Stand 29.08.2021, 18:00 Uhr):

  • tägl. Neuinfektionen im Wochenschnitt: 6523
  • landesweite 7-Tage-Inzidenz: ca. 75,77

Erfolgte Impfungen in Italien (Stand 29.08.2021):

  • Personen mit Erster Impfung: 42.316.748 (ca. 70,22 % der Bevölkerung)
  • Vollständig Geimpfte Personen: 36.291.893 (ca. 60,23 % der Bevölkerung)

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Hinweis: Der oben genannte Inzidenzwert beruht auf eigenen Berechnungen auf Basis der Neuinfektionen innerhalb der zurückliegenden 7 Tage (lt. italienischem Zivilschutz, tägliche Veröffentlichung zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr, Link siehe unten ) und der Einwohnerzahl Italiens (lt. Wikipedia, Stand Dez. 2019: 60.260.229). Für die Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr.

Die italienischen Regionen sind bemessen an der 7-Tage-Inzidenz sehr unterschiedlich betroffen.

Nachfolgend finden Sie eine aktuelle Übersicht der 7-Tage-Inzidenzwerte der 21 italienischen Regionen und Provinzen (Stand 29.08.2021, 18:00 Uhr)

  • Abruzzen: 50,5
  • Aostatal: 23,9
  • Apulien: 43,2
  • Basilikata: 72,4
  • Emilia Romagna: 90,1
  • Friaul-Julisch-Venetien: 64,4
  • Kalabrien: 105,6
  • Kampanien: 61,5
  • Latium: 53,5
  • Ligurien: 70,7
  • Lombardei: 36,3
  • Marken: 84,8
  • Molise: 36,1
  • Piemont: 37,5
  • Provinz Bozen (Südtirol): 71,2
  • Provinz Trento (Trentino): 51,6
  • Sardinien: 135,8
  • Sizilien: 187,3
  • Toskana: 112,4
  • Umbrien: 81,2
  • Venetien: 90,4

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Hinweis: Die oben genannten Inzidenzwerte beruhen auf eigenen Berechnungen auf Basis der Neuinfektionen innerhalb der zurückliegenden 7 Tage nach Region (lt. italienischem Zivilschutz, tägliche Veröffentlichung zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr, Link siehe unten ) und der Einwohnerzahl der jeweiligen Regionen (lt. Wikipedia, Stand Dez. 2019). Für die Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr.


Aktuelle Maßnahmen, Regeln und Beschränkungen in Italien

Nachfolgend finden Sie Informationen zu den aktuell geltenden Regeln und Maßnahmen innerhalb Italiens auf Grundlage der vier Gefahrenzonen.

Zur Bekämpfung der Pandemie hat die italienische Regierung bereits im Herbst 2020 ein Vier-Zonen-System (rot, orange, gelb und weiß) eingerichtet, das auf Regionsebene in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren die Härte der Regeln und Einschränkungen bestimmt.

Die aktuelle Einstufung mit Wirkung zum 30.08.2021 sieht folgendermaßen aus:

  • Rote Zone: keine
  • Orangene Zone: keine
  • Gelbe Zone: Sizilien
  • Weiße Zone: Abruzzen, Aostatal, Apulien, Basilikata, Emilia Romagna, Friaul-Julisch-Venetien, Kalabrien, Kampanien, Latium, Ligurien, Lombardei, Marken, Molise, Piemont, Provinz Bozen (Südtirol), Provinz Trento (Trentino), Sardinien, Toskana, Umbrien, Venetien

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Hinweise zur Einordnung in die Gefahrenzonen

Maßgeblich für die Einstufung in die jeweilige Covid-19 Gefahrenzone ist ein sehr komplexes Bewertungsschema aus 21 Faktoren, u.a. Fallzahlen/Inzidenz, Positiv-Testquote oder die medizinische Ausstattung und Auslastung von Intensivbetten.

Während für die Einordnung in der Vergangenheit hauptsächlich die Inzidenz ausschlaggebend war, wird es ab dem 01. August 2021 eine Kombination aus Inzidenz und Auslastung der Krankenhäuser (Corona-Betten und Intensiv-Betten) mit Corona-Patienten sein. Damit wird dem gesunkenen Durchschnittsalter der Neuinfizierten und demzufolge auch den meist schwächeren Krankheitsverläufen Rechnung getragen.

Die Neueinordnung in die vier Gefahrenzonen werden wöchentlich (in der Regel samstags mit Wirkung ab montags) auf Basis aktueller Zahlen vorgenommen, um auf die jeweilige Entwicklung der Faktoren entsprechend zu reagieren.

Grundsätzlich bleiben Regionen mit einer konstanten Inzidenz von unter 50 in der weißen Zone.

Steigt die Inzidenz konstant für min. 3 Wochen auf über 50 wird der Anteil der Corona-Patienten in den Krankenhäusern herangezogen. Liegt der Anteil an Corona-Betten bei mehr als 15% oder der Anteil der Corona-Intensiv-Betten bei über 10% wird die jeweilige Region zur gelben Zone hochgestuft.

Eine Hochstufung zur orangenen Zonen erfolgt erst ab einer konstanten Inzidenz von über 150, wenn in den Krankenhäusern der Anteil der Corona-Patienten bei mehr als 30% oder der Anteil der mit Corona-Patienten belegten Intensivbetten bei mehr als 20% liegt.

Zur roten Zone werden Regionen nur dann, wenn die Inzidenz konstant bei über 150 liegt und entweder der Anteil der Coronabetten bei mehr als 40% oder der Anteil der Intensivbetten bei mehr als 30% liegt.

Welche Regeln und Maßnahmen in den gelben, orangenen und roten Zonen gelten erfahren Sie hier .

In Italien gelten grundsätzlich sowohl allgemeine, als auch in spezifische Regeln und Maßnahmen in Abhängigkeit der Gefahrenzonen-Einstufung ab der Gelben Zone. Die nachfolgenden Regeln gelten unabhängig von der Einstufung landesweit.

Der "Grüne Pass" als Zutrittskarte für Innenräume

Um den zunehmenden Neuinfektionen und der nachlassenden Impf-Bereitschaft in der italienischen Bevölkerung entgegenzuwirken, hat die Regierung neue Corona-Beschränkungen beschlossen, die vor allem Nicht-Geimpfte bzw. Nicht-Genesene trifft.

Seit Freitag, den 06. August 2021 erhalten Personen ab 12 Jahren nur noch mit einem „Grünen Pass“ Zutritt zu diversen Bereichen. Dazu zählen z.B. Innenbereiche von Restaurants sowie Museen/Kulturstätten, Theater/Kinos, Freizeitparks oder Wellnesscenter.

Ab Mittwoch, den 01. September 2021 wird diese Regel auch auf Fernverkehrszügen, sowie auf Fähren und Inlandsflügen gelten.

Der sogenannte „Grüne Pass“ ist jedoch kein physischer Pass, der beantragt werden muss, sondern ist eher als Synonym für einen der folgenden Nachweise zu verstehen:

  • Impfschutz (in diesem Zusammenhang reicht auch die erste Impfdosis, wenn sie min. 14 Tage zurückliegt)
  • Genesung von einer COVID-Erkrankung innerhalb der letzten 6 Monate
  • Negatives Testergebnis (PCR- oder Antigen-Schnelltest), das höchstens 48 Stunden alt ist

Nachweise können entweder in digitaler Form oder in Papierform erbracht werden. Die Zertifikate, die in Deutschland ausgestellt werden, werden ebenfalls anerkannt. Gleiches gilt für das Digitale COVID-Zertifikat der EU, das man innerhalb der Corona Warn-App oder der CovPass-App auf dem Smartphone vorzeigen kann.

Auch wenn die Papiernachweise grundsätzlich ausreichen, empfehlen wir den Nachweis in digitaler Form mitzuführen. Diesen kann man durch eine Änderung der Spracheinstellung innerhalb der App zur Not auch auf Englisch oder Italienisch vorzeigen.

Informationen zu nahegelegenen Testangeboten erhalten Sie vor Ort in Ihren Hotels.

Grundsätzlich gibt es zahlreiche Teststellen und viele Apotheken bieten ebenfalls Tests an. Anders als in Deutschland trägt die italienische Regierung jedoch die Kosten für die Tests nicht. Die Preise für einen Antigen-Schnelltest variieren zwischen 20 € und 50 €.

An Bahnhöfen in einigen größeren Italienischen Städten stellt die das Italienische Rote Kreuz täglich zwischen 7:30 Uhr und 13:30 Uhr auch kostenfreie Tests zur Verfügung. Dort ist jedoch mit langen Wartezeiten zu rechnen.

Darüber hinaus bleiben die altbekannten Regeln bestehen:

Landesweite Regeln

  • Mindestabstand von 1 Meter zu Personen aus anderen Haushalten
  • Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und Verkehrsmitteln
  • Temperaturmessung vor dem Betreten von Geschäften und des ÖPNV
  • Begrenzter Zugang zu Innenräumen zur Wahrung des Abstands
  • Bereitstellung von Desinfektionsspendern an Eingängen
  • Abfrage von Kontaktdaten zur Kontaktnachverfolgung

Aktuellen Stand der Öffnungen

  • Geschäfte des Einzelhandels sowie Einkaufszentren und Märkte sind regulär geöffnet
  • Hotels sind ohne Begrenzung der Kapazität geöffnet und dürfen Freizeitgäste beherbergen
  • Restaurants und Bars dürfen im Außenbereich und auch im Innenbereich Gäste bedienen
  • Theater, Kinos und Museen sowie Freizeitparks und Thermen sind geöffnet
  • Schwimmbäder und Strände sind geöffnet, Sport im Freien ist erlaubt
  • Abschaffung der Ausgangssperre im gesamten Land schon seit 21. Juni 2021

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Im Folgenden finden Sie weitere Erläuterungen zu den landesweit geltenden Maßnahmen

Mindestabstände

Für Personen, die nicht im selben Haushalt leben, gilt in ganz Italien ein Mindestabstand von einem Meter, bei sportlichen Aktivitäten min. zwei Meter.

Maskenpflicht

Die generelle Maskenpflicht im Freien wurde zum 28. Juni aufgehoben. Danach muss der Mund-Nase-Schutz im Freien nur noch bei Versammlungen oder an besonders überfüllten Orten getragen werden. In geschlossenen Räumlichkeiten und im ÖPNV/Zügen gilt die Maskenpflicht weiterhin.

Die grundsätzlichen Ausnahmen für Kinder unter 6 Jahren sowie für Personen, denen das Tragen einer Maske aus medizinischen Gründen nicht zugemutet werden kann, bestehen weiterhin.

Limitierter Zugang zu öffentlichen Innenräumen

Ähnlich wie auch in Deutschland ist der Zugang zu Innenräumen, die öffentlich zugänglich sind, auf eine maximale Anzahl an anwesenden Menschen begrenzt. Dies gilt u.a. in Geschäften, Restaurants, Museen, etc. Eine vorherige Reservierung ist daher empfehlenswert, insbesondere in Restaurants oder Museen.

Handschuhpflicht

Eine generelle Handschuhpflicht gibt es in ganz Italien nicht, jedoch wird das Tragen von Einweghandschuhen in vielen Geschäfte oder Museen noch immer verlangen.

Bereitstellung von Desinfektionsspendern

Allerorts werden Desinfektionsspender aufgestellt, beispielsweise an Eingängen und innerhalb geschlossener Räumlichkeiten. Kunden und Gäste sind angehalten diese zu benutzen.

Abfrage von Kontaktdaten

In vielen Fällen werden beim Betreten von Restaurants, Museen und Geschäften die Kontaktdaten abgefragt. Dieses Prozedere ist auch aus Deutschland bekannt und dient ebenso in Italien zur eventuellen Nachverfolgung von Infektionsketten. Die Daten werden für maximal 30 Tage aufgehoben.

Temperaturmessungen

In einigen Museen, Hotels, Restaurants und Geschäften sowie bei vielen Verkehrsmitteln können vor dem Betreten Temperaturmessungen stattfinden und der Zutritt bzw. die Beförderung bei einer Körpertemperatur von mehr als 37,5 °C untersagt werden.

Allgemeine Hygiene-Maßnahmen

In Geschäften, Hotels, Museen und anderen Einrichtungen mit Kundenkontakt gelten die aus Deutschland bekannten allgemeinen Hygiene-Maßnahmen. Zum Beispiel sind Verkaufsstellen und Rezeptionen mit Plexiglas ausgestattet, das Personal trägt angemessene Schutzkleidung und stärker frequentierte Bereiche weder häufiger und intensiver gereinigt und desinfiziert. Falls möglich werden separate Ein- und Ausgänge eingerichtet

In Gelben Risikozonen gelten im Vergleich zu weißen Zonen geringfügig strengere Maßnahmen. Dazu zählt in erster Linie die generelle Maskenpflicht. Außerdem dürfen in Restaurants nur noch maximal 4 Personen aus verschiedenen Haushalten an einem Tisch sitzen.

In Orangenen und Roten Gefahrenzonen wiederum gelten deutlich härtere Maßnahmen, die einem milden bzw. harten Lockdown nahekommen.

Allerdings sind diese momentan völlig unerheblich, da es seit dem 24. Mai 2021 keine roten oder orangenen Zonen mehr gibt.

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Regeln, Maßnahmen und Beschränkungen in den Orangenen Zone

Abweichend von den Regeln der gelben Zone gelten in den orangenen Zonen u.a. folgende Maßnahmen:

  • Einkaufszentren und Märkte müssen an Wochenenden und Feiertagen noch geschlossen bleiben
  • Restaurants und Bars dürfen nur Außer-Haus-Verkauf anbieten
  • Theater, Kinos und Museen müssen geschlossen bleiben
  • Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit - u.a. soll die eigene Gemeinde nicht verlassen werden und Freizeitfahrten von außerhalb in orangene Zonen sind ohne "Grünen Pass" verboten

Regeln, Maßnahmen und Beschränkungen in den Roten Zone

In roten Zonen herrscht ein klassischer Lockdown, u.a. mit folgenden Regeln:

  • generelle Ausgangssperre mit Ausnahme von dringenden beruflichen oder medizinischen Gründen
  • Restaurants, Bars sowie Geschäfte des Einzelhandels sind geschlossen bleiben mit Ausnahme Geschäften mit lebenswichtiger Funktion (z.B. Supermärkte, Apotheken, Drogerien)
  • Hotels dürfen nur Geschäftsreisende beherbergen, jedoch keine Freizeitgäste


Aktuelle Reisehinweise

Nachfolgend finden Sie die Informationen zur aktuellen Einstufung laut Robert-Koch-Institut und Auswärtigem Amt und die wichtigsten Infos rund um die Einreisebestimmungen für Italien, das Reisen innerhalb Italiens sowie die Rückreisebestimmungen nach Deutschland.

Das Robert Koch-Institut hat das gesamte Land Italien (inkl. Vatikan) mit Wirkung zum 06. Juni 2021 von der Liste der Risikogebiete gestrichen.

Analog dazu entfallen seit dem 06. Juni 2021 auch die Reisewarnung sowie die Pflicht zur Einreiseanmeldung bei Rückkehr nach Deutschland (siehe unten ).

Zum 01. August gelten neue Definitionen und Kriterien für die Risikobewertung des RKI. Unter anderen entfällt die Einstufung "Risikogebiet". Fortan wird es nur noch Einstufungen zum "Hochrisikogebiet" und zum "Virusvariantengebiet" geben.

Hochrisikogebiete werden Länder oder Regionen, in denen die Inzidenzen weit über 100 liegen oder andere Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass in diesem Gebiet ein erhöhtes Corona-Infektionsrisiko vorliegt (z.B. hohe Ausbreitungsgeschwindigkeit, unverlässliches Meldewesen bei Coronainfektionen).

Bei den Weiterführenden Links am Ende dieser Seite finden Sie u.a. die aktuelle Liste aller Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebiete des RKI sowie die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise für Italien des Auswärtigen Amtes

Bürgern aus der Europäischen Union und des Schengen-Raums ist die Einreise nach Italien nach vorheriger Anmeldung über ein Online-Formular (siehe unten ) grundsätzlich gestattet. In Fällen, bei denen die Online-Anmeldung aus technischen Gründen noch nicht möglich ist, muss eine ausgefüllte Einreiseerklärung vorgelegt werden.

Für die Einreise nach Südtirol gibt es ein eigenes Formular (siehe unten )

Die italienische Regierung hat einen Fragebogen zum Einreise-Check (siehe unten ) erstellt, über das Sie nach ein paar Angaben erfahren, ob und wie Ihnen die Einreise gestattet ist.

Außerdem ist für die quarantänefreie Einreise die Vorlage eines negativen PCR- oder Antigen-Tests erforderlich, der nicht älter sein darf als 48 Stunden.

Von dieser Testpflicht sind jedoch Kinder unter sechs Jahren, sowie seit dem 22. Juni auch Geimpfte und Genesene mit entsprechenden Nachweisen ausgenommen.

Als Nachweis darüber kann entweder das Digitale COVID-Zertifikat der EU (z.B. innerhalb der Corona-Warn App oder der CovPass App) oder eine entsprechende Papierbescheinigung (z.B. der gelbe Impfpass oder Impfbescheinigung) in englischer oder italienischer Sprache vorgezeigt werden.

Weitere Infos zum Digitalen COVID-Zertifikat der EU finden Sie hier .

Nähere Informationen finden Sie im Reise- und Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes sowie beim Italienischen Außenministerium - beide Links finden Sie am Ende der Seite.

Die Bundesregierung hat am 30. Juli 2021 eine neue Einreiseverordnung beschlossen, die seit dem 01. August gültig ist.

In dieser ist eine generelle Testpflicht verankert, die für alle Einreisenden ab 12 Jahren, und zwar unabhängig von der RKI-Einstufung des Urlaubslandes und für alle Arten der Einreise (Flugreisende sowie Bahn-, Bus- oder Autofahrer) gilt.

Der Test muss zwingenderweise vor der Rückkehr nach Deutschland gemacht werden. Akzeptiert werden PCR-Tests, die nicht älter als 72 Stunden sind sowie Antigen-Schnelltests, die nicht älter als 48 Stunden sind.

Vollständig Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht ausgenommen! Das Digitale COVID-Zertifikat der EU, das z.B. innerhalb der Corona-Warn App und der CovPass App dargestellt werden kann, reicht als Nachweis aus.

Die Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung besteht nur bei Einreisen aus Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebiete (Achtung: hierzu gibt es neue Definitionen und Kriterien des RKI). Dazu zählt Italien zur Zeit nicht.

Es finden wohl keine lückenlosen Kontrollen an den Grenzübergängen statt, es ist aber mit Schleierfahndungen bzw. stichprobenhaften Kontrollen zu rechnen.

Reisen zwischen Regionen der weißen und gelben Zone sind seit dem 26. April 2021 wieder möglich. Regionsübertritte, bei denen eine der beiden Regionen zur orangenen oder roten Zone gehört sind nur mit den gängigen Nachweisen (Impfung, Genesung, Test) erlaubt - da die italienischen Regionen aber weit von einer Einstufung zur orangenen oder roten Zone entfernt sind, ist diese Einschränkung momentan irrelevant.

Autofahrten

Autoreisende müssen eine Begrenzung der belegbaren Plätze innerhalb eines Fahrzeugs beachten, die dann zum Tragen kommt, wenn die Insassen aus mehr als einem Haushalt kommen. In diesem Fall gelten nämlich die bestehenden Abstand- und Maskenpflichten. Konkret bedeutet das: In einem fünf-sitzigen PKW dürfen max. drei Personen sitzen (Fahrer und zwei Personen auf der Rücksitzbank jeweils am Fenster. In PKWs oder Minivans mit einer weiteren Sitzreihe können zwei weitere Personen jeweils am Fenster Platz nehmen. Ausnahmen gibt es in Südtirol, Venetien und in Friaul-Julisch-Venetien - hier muss zwar eine Maske getragen werden, allerdings dürfen alle Sitzplätze belegt werden. Falls alle Insassen aus dem gleichen Haushalt stammen, entfallen die Begrenzungen/Regeln.

ÖPNV und Zugfahrten

Die Busse und Bahnen des ÖPNV sowie die Züge der Trenitalia und NTV (italo-Schnellzüge) dürfen nur mit 50% ihrer Kapazität fahren, damit entsprechende Mindestabstände eingehalten werden können. Das Tragen einer Maske ist obligatorisch. Ab dem 01. September 2021 wird die Green-Pass-Regel auch auf Fernverkehrszügen sowie auf Fährfahrten eingeführt, wenn es sich um überregionale Verbindungen handelt.

Nachdem sich die Corona-Lage in ganz Europa entspannt, hat die Europäische Kommission am 31. Mai 2021 einige Vorschläge erarbeitet, die das innereuropäische Reisen u.a. mit Hilfe eines Digitalen COVID-Zertifikates ("Grüner Pass") erleichtern sollen.

Die meisten Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, Österreich und Italien, haben diese Vorschläge bereits in die Tat umgesetzt, sodass das Digitale COVID-Zertifikat mittlerweile auch auf Reisen benutzt werden kann.

Weitere Infos zu den neuen EU-weiten Regelungen finden Sie bei den weiterführenden Links am Ende der Seite .

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In Deutschland können seit 10. Juni 2021 nach erfolgten Impfungen QR-Codes erstellt werden, die mit der Corona-Warn App oder der CovPass App ausgelesen und auf dem Smartphone dargestellt werden können. Seit dem 14. Juni 2021 können Hausärzte und Apotheken denjenigen, die bereits geimpft oder genesen sind, diesen QR-Code auch nachträglich ausstellen. Personen, die in Impfzentren geimpft wurden, bekommen die QR-Code per Post nach Hause.

Italien hat Anfang Juni eine technische Plattform eingerichtet, die ab 17. Juni 2021 zunächst auf nationaler Ebene für die Ausstellung der digitalen Zertifikate zur Verfügung steht und seit 22. Juni 2021 auch auf Europäischer Ebene, u.a. für die Einreise aus Mitgliedsstaaten, verwendet werden kann! Weitere Infos dazu stellt die Italienische Regierung auf der Website www.dgc.gov.it zur Verfügung.

Die Vorschläge der EU-Kommission umfassten auch weitere Vereinheitlichungen

Standardgültigkeitsdauer für Tests

PCR-Tests sollen einheitlich 72 Stunden lang gültig sein und Antigen-Schnelltests sollen 48 Stunden lang gültig sein.

Regelungen für Geimpfte, Genesene und Getestete

Vollständig geimpfte Personen (Personen, deren letzte notwendige Dosis 14 Tage zurückliegt), die über einen Impfausweis gemäß des digitalen EU-COVID-Zertifikats verfügen, sollten von reisebezogenen Tests oder Quarantäne befreit werden. Dies gilt auch für Genesene, die nur die erste von zwei Dosen bekommen haben.

Genesene Personen mit Zertifikaten gemäß des digitalen EU-COVID-Zertifikats sollten während der ersten 180 Tage nach einem positiven PCR-Test von reisebezogenen Tests oder Quarantäne ausgenommen werden. Personen mit einem gültigen Testzertifikat gemäß des digitalen EU-COVID-Zertifikats sollten von eventuellen Quarantänepflichten ausgenommen werden.

Spezielle Bestimmungen für mitreisende Kinder

Um den Familienzusammenhalt zu gewährleisten, sollten Minderjährige, die mit den Eltern reisen, von der Quarantäne ausgenommen werden, wenn die Eltern keine Quarantäne benötigen - zum Beispiel aufgrund einer Impfung. Kinder unter 6 Jahren sollten ebenfalls von reisebezogenen Tests ausgenommen werden.


Weiterführende Links:

Nachfolgend finden Sie eine Liste mit Internetseiten, auf denen Sie weitere Informationen und Details zu den oben aufgeführten Angaben finden


Stand: 30.08.2021, 11:00 Uhr.
Wir haben die o.g. Informationen sorgfältig recherchiert und zusammengestellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität aller Angaben übernehmen wir keine Gewähr