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Kundeninfos und Updates zur Corona-Situation in Italien

Die Corona-Krise hat die ganze Welt noch immer fest im Griff. Wir alle und insbesondere die Reisebranche wurden im Zuge des Lockdowns und die weiteren Folgen der Corona-Krise vor noch nie dagewesene, außergewöhnliche Herausforderungen gestellt.

Rund vier Monate nach dem Ausbruch der Pandemie in Italien wurden die innereuropäischen Grenzen wieder geöffnet und in vielen Bereichen des Lebens wurden Beschränkungen gelockert, sodass eine neue Normalität im Leben mit dem Coronavirus ermöglicht wird – und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in Italien.

Der schmerzlich vermisste Urlaub in Bella Italia ist wieder möglich, wenngleich die Situation verständlicherweise noch viele Fragen aufwirft. Auf dieser Seite möchten wir sowohl die dringendsten Ihrer Fragen beantworten als auch die wichtigsten Themen rund um Ihren Italienurlaub im Sommer und Herbst 2020 behandeln.

Die nachfolgenden Informationen stammen aus den vielen Gesprächen mit unseren Partnern vor Ort sowie aus sorgfältiger Recherche. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität aller Angaben übernehmen wir jedoch keine Gewähr.


Was gilt bei bereits gebuchten Reisen?

Wir wissen, dass Sie viele Fragen rund um Ihre bei uns gebuchte Italienreise haben. Uns erreichen dazu zurzeit verständlicherweise eine große Anzahl an Telefonaten und E-Mails.

Grundsätzlich reagieren wir immer dynamisch auf die aktuellen Entwicklungen und haben dazu entsprechende Sonderregelungen festgelegt, mit denen wir unseren Kunden momentan folgende Möglichkeiten in Abhängigkeit vom Reisetermin bieten:

In den jeweiligen Abschnitten finden Sie unter "Mehr Informationen" weitere Hinweise und Details, u.a. zum aktuellen Bearbeitungsstand, zur Fälligkeit von Restzahlungen oder zu den Konditionen unserer Reisegutscheine bzw. Reiseguthaben.

Selbstverständlich beobachten und bewerten wir die Situation regelmäßig neu und werden behördliche Anordnungen, rechtliche Grundlagen und politische Entscheidungen entsprechend umsetzen. Daraus ergibt sich folglich auch, ob und inwiefern wir die nachfolgend aufgeführten Sonderregelungen anpassen.

Über jegliche Entwicklungen werden wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten bzw. unsere betroffenen Kunden selbstverständlich direkt persönlich kontaktieren.


Nachdem die Einreise nach Italien sowie Reisen innerhalb Italiens seit dem 03. Juni 2020 wieder gestattet sind und auch die vom Auswärtigen Amt ausgesprochene Reisewarnung am 15. Juni 2020 aufgehoben wurde, ist die Durchführung unserer PKW- bzw. Zug-Rundreisen seitdem wieder möglich.

Dennoch haben wir innerhalb der ersten vier Wochen nach Aufhebung der Reisewarnung unsere kulante Sonderregelung aufrechterhalten, und Kunden mit Reisebeginn bis einschließlich 12.07.2020 folgende Möglichkeiten geboten.

  • kostenlose Umbuchung auf einen späteren Termin der gebuchten oder einer vergleichbaren Reise innerhalb unserer bestehenden Reiseprogramme in Italien und Spanien mit 5%-Umbuchungsbonus auf den neuen Reisepreis
  • kostenlose Stornierung und Umwandlung der geleisteten Anzahlung in einen Reisegutschein* im Wert von 120% der Anzahlung
  • für Buchungen mit Anreise bis 14.06.2020 ist auch eine kostenlose Stornierung und Erstattung der geleisteten Anzahlung möglich
  • für Buchungen mit Anreise ab 15.06.2020 ist auf Wunsch des Kunden und nach Absprache mit uns auch die Durchführung der Reise mit einer Gutschrift i.H.v. 5% auf den Reisepreis


Info zum aktuellen Bearbeitungsstand

In einem großen Kraftakt haben wir die Regulierung sämtlicher Buchungen mit Reisebeginn bis einschließlich 14. Juni 2020 in Form von Umbuchungen, Ausstellung/Versand von Reisegutscheinen oder durch Rückerstattung der geleisteten Zahlungen bereits am 08. Juni 2020 abgeschlossen!

Bis zum 23. Juni 2020 hatten wir in der Folge auch alle gebuchten Reisen mit Beginn bis zum 12.07.2020 mit Umbuchungen in den Spätsommer/Herbst 2020 bzw. der Durchführung der geplanten Reise (jeweils mit 5%-Gutschrift) oder mit der Ausstellung und dem Versand unserer 120%-Reisegutscheine wunschgemäß reguliert.


* Konditionen & Infos zu unseren 120%-Reisegutscheinen

  • Grundlage des Reisegutscheins ist die geforderte Anzahlung lt. Buchungsbestätigung/Rechnung (entspricht 100%). Diesen Betrag wandeln wir mit einem Bonus von 20% in einen Reisegutschein um
  • der 120%-Reisegutschein kann auf eine spätere Buchung der ursprünglich gebuchten Reise oder einer vergleichbaren Reise aus unseren Reiseprogrammen in Italien und Spanien in diesem oder im gesamten kommenden Jahr 2021 eingelöst werden
  • eine Abtretung des Gutscheins an Dritte ist grundsätzlich erlaubt, es bedarf jedoch einer schriftlichen Bestätigung bzw. einer Neuausstellung auf den Namen des neuen Begünstigten
  • bei Nichteinlösung bis zum 31.12.2021 kann der 120%-Reisegutschein auf Wunsch verlängert oder in Form einer Barauszahlung in Höhe der geleisteten Zahlung abgelöst werden


Müssen Restzahlungen geleistet werden?

Restzahlungen für Reisen mit Beginn bis einschließlich 12. Juli 2020 werden grundsätzlich nur dann eingefordert, wenn die Reise auf Wunsch des Kunden und nach vorheriger Absprache zwischen unserem Kunden und uns angetreten werden soll



Viele unserer Kunden freuen sich schon sehr auf ihre anstehende Italien-Rundreise und haben uns signalisiert die Reise wie geplant durchführen zu wollen. Dennoch erreichen uns zur Zeit verständlicherweise aber auch viele E-Mails und Telefonate von Kunden, die ihre von uns zusammengestellte Rundreise nicht antreten und stattdessen gerne in den Spätsommer bzw. Herbst diesen Jahres oder auf das kommende Jahr verschieben möchten.

Grundsätzlich – und das sollte zumindest erwähnt werden - sind wir als Reiseveranstalter durch die Aufhebung der Reisewarnung nicht dazu verpflichtet, bei buchungsgemäß durchführbaren Reisen mit Beginn ab dem 15.06.2020 in Bezug auf Umbuchungen oder Stornierungen von unseren geltenden AGB/Reisebedingungen abzuweichen.

Da wir unsere Entscheidungen im Umgang mit bei uns gebuchten Reisen aber nicht nur aus unternehmerischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern jederzeit auch kundenorientiert fällen, haben wir uns in Bezug auf gebuchte Reisen mit Beginn ab dem 13. Juli 2020 für die folgende Sonderregelungen entschieden


Kostenfreie Umbuchung der Reise innerhalb des Jahres 2020

  • Kunden, die ihre Reise innerhalb diesen Jahres auf den Spätsommer oder Herbst verschieben möchten, ermöglichen wir eine kostenfreie Umbuchung
  • Möglich sind kostenfreie Umbuchungen auch auf eine vergleichbare Reise innerhalb unseres gesamten diesjährigen Reiseprogramms in Italien und Spanien
  • Die Umbuchung sollte bis 30 Tage vor dem gebuchten Reisebeginn erfolgen, danach können Gebühren anfallen


Stornierung und/oder Verschiebung der Reise ins Jahr 2021

  • Grundsätzlich gelten für Stornierungen von gebuchten Reisen mit Beginn ab dem 13. Juli 2020 die Gebühren laut unserer AGB/Reisebedingungen
  • Kunden, die ihre gebuchte Reise für dieses Jahr stornieren möchten, jedoch die feste Absicht haben diese von uns zusammengestellte Reise im kommenden Jahr nachzuholen, möchten wir in Anbetracht der Umstände mit der folgenden Sonderregelung entgegenkommen
    • Stornierung der gebuchten Reise gegen eine deutlich reduzierte Stornierungsgebühr in Höhe von 30,00 € pro Person
    • Umwandlung der geleisteten Anzahlung unter Abzug der o.g. Stornierungsgebühr in ein Reiseguthaben**
  • Die Stornierung und Umwandlung in ein Reiseguthaben sollte bis 30 Tage vor gebuchtem Reisebeginn erfolgen, danach können höhere Gebühren anfallen


Info zum aktuellen Bearbeitungsstand

Wir haben am 15.06.2020 damit begonnen, unsere Kunden chronologisch nach Reisebeginn zu kontaktieren um das weitere Vorgehen mit ihnen abzustimmen. Wir bitte daher Kunden mit Reisebeginn ab August noch um Geduld.

Hinweis: Dieses Prozedere dient zur Zeit als Übergangslösung bis unser Reiseprogramm für das kommende Jahr zur Buchung freigeschaltet ist. Sobald dies erfolgt ist (voraussichtlich Ende August / Anfang September 2020), können bestehende Buchung in 2020 gegen die o.g. Gebühr direkt auf den neuen Termin in 2021 verschoben werden.


** Konditionen und Infos zum Reiseguthaben

  • Die Höhe des Reiseguthabens ergibt sich durch die geleistete Anzahlung abzüglich der o.g. reduzierten Stornierungsgebühr in Höhe von 30,00 € pro Person (ab 2 Jahren)
  • Das Reiseguthaben kann nach Freischaltung unseres Reiseprogramms (voraussichtlich Ende August / Anfang September 2020) auf die Buchung der ursprünglichen oder einer vergleichbaren Reise eingelöst werden
  • Das Reiseguthaben ist ab Ausstellung ein Jahr gültig und kann für Reisen innerhalb des Jahres 2021 eingelöst werden
  • Eine Verlängerung der Gültigkeit sowie eine Übertragung an Dritte sind auf Anfrage in Einzelfällen möglich.
  • Bei Nichteinlösung verfällt das Reiseguthaben


Müssen Restzahlungen geleistet werden?

Restzahlungen für Reisen mit Beginn ab dem 13. Juli 2020 werden grundsätzlich erst dann von uns eingefordert, wenn klar ist, dass die Reise wie gebucht stattfinden und nicht verschoben werden soll.

Wir werden uns diesbezüglich mit jedem einzelnen unserer Kunden in Verbindung setzen und gemeinsam das Vorgehen absprechen



Wie ist die aktuelle Situation in Italien?

Die Coronavirus-Pandemie hat Italien Mitte Februar als erstes Land in Europa erwischt und nicht zuletzt deshalb auch mit voller Wucht und völlig unvorbereitet getroffen. In der Anfangszeit waren die Medien voll von überfüllten Krankenhäusern, dem Konvoi in Bergamo und weiteren schrecklichen Bildern und Nachrichten aus Italien. Diese Situation hatte damals den Rest Europas wachgerüttelt und vermutlich in anderen Staaten schlimmeres verhindert.

Vergleichsweise wenig wurde in den Medien hingegen über die positiven Entwicklungen seit Mitte April und die aktuelle Situation berichtet, die mittlerweile mit der in Deutschland vergleichbar ist. Nachfolgend finden Sie deshalb einige Infos zur aktuellen Situation:


Italien hat als ehemaliges Epizentrum der Pandemie in Europa das Infektionsgeschehen durch den wohl strengsten Lockdown aller europäischen Staaten erfolgreich eindämmen können und verzeichnet schon seit dem 20. April einen stetigen Rückgang der Zahl der infizierten Personen, der trotz der bisherigen Lockerungen weiter positiv fortschreitet.

So verzeichnete Italien im gesamten Monat Juni im Schnitt nur noch rund 252 Neuansteckungen pro Tag, zuletzt (in den letzten vier Tagen im Juni) sogar nur noch durchschnittlich ca. 154 Neuansteckungen pro Tag. Die vielfach verwendete Zahl der neuinfizierten Personen innerhalb der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner lag im gesamten Juni nie höher als 3,5 - aktuell liegt sie nur noch etwa zwischen 2,2 und 2,6.

Die nach wie vor mit großem Abstand am stärksten betroffene Region Lombardei verzeichnete im gesamten Juni durchschnittlich etwa 164 Neuansteckungen pro Tag (zuletzt im Schnitt nur noch bei etwa 80 pro Tag). Der Vergleichswert lag demnach im Juni nie höher als 16,1 je 100.000 Einwohnern innerhalb der jeweils zurückliegenden 7 Tage und pendeltende sich Ende Juni bei etwa zwischen 7,2 und 9,1 ein.

Andere Regionen, u.a. die Toskana, Venetien, Ligurien oder Südtirol verzeichnen seit langem nur noch einstellige oder niedrige zweistellige Zahlen von Neuansteckungen. Die meisten Regionen Süditaliens haben oft keine einzige Neuansteckung an einem Tag.

Der kritische Schwellwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden 7 Tage, der u.a. ein Gebiet laut Robert Koch-Institut zu einem Risikogebiet macht, liegt somit in weiter Ferne.

Täglich aktuelle Zahlen der Infektionsfälle vom italienischen Zivilschutz:

Detaillierte Zahlen nach Region vom italiensichen Gesundheitsministerium:



Bereits seit dem 03. Juni 2020 ist Bürgern der Europäischen Union und des Schengen-Raum die Einreise nach Italien wieder erlaubt, ohne dass sich Einreisende in eine zweiwöchige Quarantäne begeben müssen. Auch regionsüberschreitende Reisen innerhalb Italiens sind seit dem 03. Juni 2020 wieder möglich.

Wenige Tage später, am 15. Juni 2020, wurde die weltweite Reisewarnung für 31 europäische Staaten, darunter auch Italien, vom deutschen Außenministerium aufgehoben und durch differenzierte Reisehinweise ersetzt, nach denen weder vor einer Reise in eine italienische Region gewarnt noch abgeraten wird. Die Reisehinweise werden regelmäßig aktualisiert und an die aktuelle Situation angepasst.

Für die Einreise nach Sardinien, Apulien und Kalabrien ist momentan noch eine zusätzliche Online-Registrierung erforderlich.

Reisende nach Sardinien müssen sich mit diversen persönlichen Angaben, einer Kopie ihres Ausweises und Infos zum Aufenthalt vor Einreise online auf der Seite Sardegna Sicura oder mit der gleichnamigen App (verfügbar im Google Play Store und App Store) registrieren.

Das Online-Formular für die Einreise nach Apulien finden Sie hier.

Zur Online-Registrierung für die Einreise nach Kalabrien liegen uns noch keine näheren Infos vor.

Hier kommen Sie zu den aktuellen Reisehinweisen für Italien



Mit den Lockerungen bei den Einreisebedingungen eröffneten sich auch immer mehr Möglichkeiten der Anreisewege nach Italien.

Mittlerweile haben die Airlines, Bahngesellschaften und Fernbusanbieter ihre Verbindungen weitgehend wieder aufgenommen und auch die Anreise mit dem PKW ist in vielerlei Hinsicht wieder ohne Einschränkungen möglich.

Mit dem PKW

Mit dem eigenen PKW konnte man mit gewissen Einschränkungen schon seit dem 03. Juni 2020 über Österreich nach Italien anreisen. Da Österreich die Grenze zu Italien ab dem 16. Juni 2020 wieder öffnet, fallen diese danach weg, sodass der Transitverkehr durch Österreich wieder weitgehend normal ablaufen kann.

Die Schweiz darf zum Transit ebenfalls durchfahren werden. Dabei sind kurze Pausen und Tank- oder Toilettenstopps grundsätzlich erlaubt, Rückkehrern wird jedoch empfohlen die Schweiz möglichst ohne Aufenthalt zu durchfahren. Autofahrer sollten bei Fahrten innerhalb Italiens außerdem auf die Beschränkungen bei Mitfahrern im PKW achten.

Mit dem Flugzeug

Die Flughäfen sind seit dem 03. Juni 2020 ebenfalls geöffnet. Die Flugverbindungen von Alitalia sowie der Lufthansa und Eurowings waren zunächst noch sehr eingeschränkt verfügbar, wurden und werden aber sukzessive ausgebaut. Auch Ryanair und easyjet bieten ab Juli wieder Flüge zwischen Deutschland und Italien an. Nähere Infos finden Sie auf den Websites der Airlines.

Mit der Bahn

Die Deutsche Bahn bietet seit dem 25. Juni 2020 wieder Verbindungen zwischen München und Verona an. Zunächst verkehren die Züge auf dieser Strecke nur drei Mal täglich. Auch die Strecke zwischen Frankfurt/Main und Mailand wieder wieder befahren.

Mit dem Fernbus

Fernbusverbindungen von Flixbus zwischen Deutschland und Italien wurden bereits am 18. Juni 2020 wieder aufgenommen. Informationen zu diesen Verbindungen finden Sie auf der Homepage des Anbieters.



Aufgrund der sehr guten Entwicklung hat die italienische Regierung sowohl vor als auch nach dem 03. Juni diverse Lockerungen eingeführt. Im Großen und Ganzen ist der Grad der Lockerung in Italien mit dem in Deutschland vergleichbar.

Im Rahmen der "Phase 2" wurden bereits zum 18. Mai 2020 sowohl die behördlich verhängten Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen als auch die angeordneten Schließungen von Geschäften, Restaurants, Strandbäder und Museen aufgehoben.

Am 15. Juni 2020 startete Italien in die "Phase 3", in der unter bestimmten Voraussetzungen auch Vergnügungsparks, Theater und Kinos wieder geöffnet sind. Konzerte sind unter Auflagen in geschlossenen Räumen bis 200 Personen zugelassen, unter freiem Himmel sogar bis maximal 1.000 Personen. In Regionen mit niedrigen Fallzahlen sind auch Wellnesscenter und Thermalbäder unter Einhaltung strenger Hygienestandards wieder zugänglich. In stärker betroffenen Regionen, wie in der Lombardei, dürfen diese Einrichtungen erst seit dem 01. Juli wieder eröffnen. 

Zum 15. Juli 2020 wurden weitere Lockerungen in Aussicht gestellt, u.a. zur Maskenpflicht im öffentlichen Raum - diese besteht derzeit nur noch in der Lombardei, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann - oder zur Wiedereröffnung von Discotheken.

Alle Lockerungen und Wiedereröffnungen sind natürlich mit diversen Vorschriften verbunden, die von den Betreibern aber auch den Besuchern und Gästen eingehalten werden müssen (siehe Auswirkungen im Urlaubsalltag ).

Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen bleiben bis auf weiteres verboten.


Auch wenn die Medien vor einigen Wochen ein anderes Bild gezeichnet haben, kann von einer Feindlichkeit gegenüber Deutschen in Italien in keinster Weise die Rede sein. Ganz im Gegenteil sogar!

Alle Touristen - darunter vor Allem auch Gäste aus Deutschland - werden in Italien mit offenen Armen empfangen.

In der anfänglichen Diskussion um Corona-Bonds wurden einzelne laute Stimmen häufig zitiert – dies erweckte den Eindruck, dass sich eine Feindseligkeit gegenüber Deutschen gebildet hat. Ganz davon abgesehen, dass dies in der breiten Bevölkerung nie der Fall war, hat sich das Thema durch die Zusage der Milliardenhilfen von der EU mittlerweile gänzlich erledigt.

Man darf absolut sicher sein, dass man von den Italienern und insbesondere von denen, die mit dem Tourismus verbunden sind, absolut herzlich empfangen wird. Und das hat einen ganz einfachen Grund: Die italienische Tourismusbranche ist im Zuge der Corona-Krise überaus stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Jeder Gast, der seinen Urlaub in Italien verbringt und dabei in einem der unzähligen kleinen oder größeren Hotelbetriebe übernachtet, in Restaurants isst, in Geschäften einkauft und Museen oder Sehenswürdigkeiten besucht, trägt einen Teil zur Unterstützung der Tourismus-Wirtschaft und dem Erhalt der unzähligen Arbeitsplätze bei.




Wie wirken sich die Maßnahmen auf den Urlaubsalltag aus?

Dass ein Italienurlaub in diesem Jahr grundsätzlich möglich ist, steht mittlerweile außer Frage - unklar ist vielen jedoch, was Reisende im Italienurlaub 2020 erwartet. Welche Auswirkungen haben die ergriffenen Maßnahmen auf den Urlaubsalltag? Welche Einschränkungen gibt es und wie erheblich sind sie?

Mit den nachfolgenden Informationen, die wir in den vielen Gesprächen mit unseren Partnern vor Ort sowie aus sorgfältiger Recherche zusammengetragen haben, möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick verschaffen, auf was Sie sich einstellen können:


Die weitreichenden Lockerungen bedeuten natürlich nicht, dass Italien kurzfristig wieder zu der Normalität zurückkehrt, die vor der Corona-Krise herrschte - dies wird weltweit wohl in nächster Zeit nirgendwo passieren. In Italien spricht man, wie auch in Deutschland, von einer "neuen Normalität" mit mehr Abstand und stärkerem Fokus auf die Hygiene. Dabei gelten momentan Grundregeln, die uns aus Deutschland weitgehend bekannt sind

Mindestabstände

Für Personen, die nicht im selben Haushalt leben, gilt in ganz Italien ein Mindestabstand von einem Meter, bei sportlichen Aktivitäten min. zwei Meter. Seit dem 15. Juni gilt dies auch für Südtirol!

Maskenpflicht

In geschlossenen Räumen und im ÖPNV muss in ganz Italien ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. In der Lombardei gilt die Maskenpflicht bis zum 14. Juli 2020 auch dann, wenn im öffentlichen Raum der Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann (z.B. in vollen Fußgängerzonen).

Handschuhpflicht

Eine generelle Handschuhpflicht gibt es nach unseren Informationen in ganz Italien seit dem 15. Juni nicht mehr. Einige Geschäfte verlangen dennoch weiterhin das Tragen von Einweghandschuhen. In den entsprechenden Geschäften oder Einrichtungen werden diese jedoch bereitgestellt.


Regionale Unterschiede

Da die Regierung Italiens die Verantwortung zur Umsetzung der Maßnahmen in die Hände der Regionen gelegt hat, kann es trotzdem auch weiterhin zu regionalen Unterschieden kommen. Nach unseren Informationen ist dies momentan nur bei der Maskenpflicht in der Lombardei der Fall.

Es wird aber erwartet, dass die Pflicht zum Tragen einer Maske im öffentlichen Raum in der Lombardei zum 15. Juli 2020 aufgehoben wird.

Die größeren Mindestabstände, die anfänglich in Südtirol galten, wurden zum 15. Juni 2020 von der Provinzregierung angepasst.



Es gibt neben der Abstandsregel und der Maskenpflicht noch einige weitere allgemeine Maßnahmen, die Italienurlaubern vielerorts begegnen – die meisten davon sind uns auch aus Deutschland bekannt.

Desinfektionsmöglichkeiten

Allerorts werden Desinfektionsspender aufgestellt, beispielsweise an Eingängen und innerhalb geschlossener Räumlichkeiten. Kunden und Gäste sind angehalten diese zu benutzen.

Abfrage von Kontaktdaten

In vielen Fällen werden beim Betreten von Restaurants, Museen und Geschäften die Kontaktdaten abgefragt. Dieses Prozedere ist auch aus Deutschland bekannt und dient ebenso in Italien zur eventuellen Nachverfolgung von Infektionsketten. Die Daten werden für maximal 30 Tage aufgehoben.

Temperaturmessungen

In einigen Museen, Hotels, Restaurants und Geschäften sowie bei vielen Verkehrsmitteln können vor dem Betreten Temperaturmessungen stattfinden und der Zutritt bei einer Körpertemperatur von mehr als 37,5 °C untersagt werden.

Nach unseren Informationen sind die Temperaturmessungen und das Abfragen von Kontaktdaten nicht gesetzlich vorgeschrieben. Deshalb werden diese Maßnahmen nicht von allen Geschäften und Einrichtungen durchgeführt.


In den italienischen Hotels hat man in den letzten Wochen auf Hochtouren daran gearbeitet, die Voraussetzungen für einen möglichst unbeschwerten Urlaub unter Berücksichtigung der bestehenden Abstands- und Hygieneregelungen zu erfüllen.

Da die Hotel-Landschaft in Italien ganz unterschiedliche Strukturen aufweist, werden die einzelnen Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschriften auch dementsprechend unterschiedlich ausfallen, grundsätzlich gilt aber u.a.

  • In allen Bereichen stehen Desinfektionsspender, die von Gästen regelmäßig benutzt werden sollen
  • Sowohl die Gemeinschaftsbereiche als auch die Zimmer werden deutlich intensiver und häufiger gereinigt
  • Die Rezeptionen sind mit Hygieneschutz aus Plexiglas ausgestattet und je nach Struktur werden getrennte Ein- und Ausgänge eingerichtet
  • Das Hotelpersonal muss bei Kundenkontakt jederzeit einen Mund-Nase-Schutz tragen, u.U. auch Handschuhe. Außerdem werden bei Hotelangestellten engmaschig Temperaturmessungen durchgeführt
  • Das klassische Frühstücksbuffet wird es in den Hotels vorerst nicht geben. Stattdessen werden Frühstücksgäste am Platz bzw. am Frühstückbuffet vom Personal bedient oder es werden Masken und Einweg-Handschuhen für den Gang zum Buffet bereitgestellt
  • Wellnesseinrichtungen werden in vielen Fällen noch geschlossen bleiben oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Saunen können z.B. gleichzeitig nur von Personen aus dem gleichen Haushalt benutzt werden. Nach jeder Nutzung erfolgt eine vollständige Reinigung und Desinfizierung
  • In Swimmingpools wird der Chlorgehalt in kurzen, regelmäßigen Abständen überprüft um zu gewährleisten, dass Viren im Poolwasser keine Überlebenschance haben.

Grundsätzlich gelten in geschlossenen Räumlichkeiten innerhalb der Hotels die Abstandsregel sowie die Maskenpflicht. In Außenbereichen innerhalb der Hotels muss im Normalfall keine Maske getragen werden.

Anders als in Deutschland gibt es für Hotels in Italien keine Höchstgrenze der Bettenbelegung - vielmehr soll gewährleistet sein, dass in Gemeinschaftsbereichen eine maximale Personendichte (ca. 1 Person pro 10 m² Fläche) eingehalten wird. Auch die Anzahl gleichzeitiger Badegäste in Außenpools ist flächenmäßig auf ca. 1 Person pro 7 m² Poolfläche begrenzt. Die Liegen am Pool werden mit mindestens 1,5 Meter Abstand voneinander aufgestellt.

Im Frühstücksraum und in den Hotelrestaurants gelten grundsätzlich die Bedingungen für gastronomische Betriebe (siehe Restaurants)

Grundsätzlich dürfen Hotels, wie auch andere Einrichtungen, am Eingang Temperaturmessungen durchführen und den Zutritt ab einer Körpertemperatur von 37,5 °C untersagen. Da dies jedoch nicht verpflichtend ist, wird die Messung nicht überall durchgeführt.

Wir sind selbstverständlich mit unseren Vertragshäusern in engem Kontakt und werden unsere Kunden möglichst detailliert darüber informieren, wie sich die jeweiligen Maßnahmen auf den Aufenthalt auswirken.



Gastronomische Betriebe, wie Restaurants, Bars und Cafés dürfen schon seit dem 18. Mai unter Einhaltung der neuen Vorschriften wieder öffnen. Die Tische werden mit einem Abstand von mindestens einem Meter aufgestellt und es dürfen nur so viele Gäste in das Lokal wie es Sitzplätze gibt.

Wenn man sich innerhalb der Lokalität bewegt (z.B. beim Ein- und Austreten oder beim Toilettengang), muss der Mund-Nasen-Schutz aufgesetzt werden. Wenn man an seinem Tisch sitzt, kann dieser jedoch abgelegt werden.

Zur Minimierung der Ansteckungsgefahr soll die Bestellung und Bezahlung möglichst kontaktlos ablaufen. Menükarten können sich Gäste beispielsweise auf das Smartphone laden und die Rechnung soll wenn möglich bargeldlos beglichen werden.

Viele gastronomische Betriebe haben ihre Außenbereiche vergrößert und sind aufgrund der viel geringeren Ansteckungsgefahr angehalten, möglichst viele Gäste im Außenbereich zu platzieren.

In der Regel werden die persönlichen Kontaktdaten abgefragt um eventuelle Infektionsketten besser nachvollziehen und kontaktieren zu können.

Grundsätzlich dürfen Restaurants, wie auch andere Einrichtungen, am Eingang Temperaturmessungen durchführen und den Zutritt ab einer Körpertemperatur von 37,5 °C untersagen. Da dies jedoch nicht verpflichtend ist, wird die Messung nicht überall durchgeführt.



Die Strände sind seit dem 18. Mai 2020 wieder geöffnet. Jedoch gelten auch hier bestimmte Abstands- und Hygieneregeln. In Strandbädern soll ein Schirmplatz mindestens 10 m² Platz haben und der Abstand zwischen Sonnenliegen/Badetüchern muss mindestens 1,5 Meter betragen. Badegäste, die nicht zum selben Hausstand gehören, müssen einen Meter Abstand voneinander halten.

An seinem Platz oder im Meer muss keine Masken getragen werden, beim Gang zu den Getränkeständen, Imbissen und in den sanitären Anlagen innerhalb der Strandbäder ist das Tragen einer Maske hingegen Pflicht. Soweit möglich sollen Speisen und Getränke in Strandbädern am Platz serviert werden.

Um den Zugang zu den Strandbädern besser zu kontrollieren, sollen die Schirmplätze im Voraus gebucht werden, beispielsweise telefonisch oder über eine App - letztes hat den Vorteil, dass man seine Kontaktdaten in der App hinterlegen kann. Welche App für welchen Ort genutzt werden soll, erfahren Sie vor Ort.

Sportliche Aktivitäten dürfen nur ausgeführt werden, wenn ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird. Gruppensport (z.B. Fußball) ist nicht gestattet.

Innerhalb des Strandbades wird das Personal die Einhaltung der Regeln überwachen.

Grundsätzlich dürfen Betreiber von Strandbädern, wie auch andere Einrichtungen, am Eingang Temperaturmessungen durchführen und den Zutritt ab einer Körpertemperatur von 37,5 °C untersagen. Da dies jedoch nicht verpflichtend ist, wird die Messung nicht überall durchgeführt.

In vielen Fällen werden darüber hinaus die persönlichen Kontaktdaten abgefragt um eventuelle Infektionsketten besser nachvollziehen und kontaktieren zu können.



Auch der Einzelhandel darf seit dem 18. Mai 2020 wieder öffnen. Wie man es aus Deutschland gewohnt ist, wird der Zugang in Abhängigkeit von der Ladenfläche limitiert.

Ein Mund-Nasen-Schutz muss in Geschäften während des gesamten Besuches getragen werden.

Die Betreiber dürfen am Eingang Temperaturmessungen durchführen und Kunden mit einer Körpertemperatur von mehr als 37,5 °C den Zutritt verweigern. Da dies jedoch keine Pflicht ist, wird das Prozedere nicht von allen Geschäften durchgeführt.

Einige fragen darüber hinaus die persönlichen Kontaktdaten am Eingang ab, um eventuelle Infektionsketten besser nachvollziehen und kontaktieren zu können.



In italienischen Museen, Kunstausstellungen und Sehenswürdigkeiten gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie in den Geschäften. Diese dürfen ebenfalls seit dem 18. Mai 2020 wieder öffnen.

In allen geschlossenen Räumlichkeiten, aber auch in einigen Einrichtung unter freiem Himmel muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Um einen kontrollierten Zugang zu organisieren und Überfüllung zu vermeiden, wird der Zutritt in den meisten Fällen nur mit vorheriger Reservierung möglich sein.

Da die meisten Einrichtungen jedoch noch Zeit benötigten und teilweise noch immer benötigen um die Vorgaben umzusetzen, sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht alle geöffnet. Wir gehen davon aus, dass bis Anfang Juli sämtliche Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten geöffnet sein werden.

Grundsätzlich dürfen Museen, wie auch andere Einrichtungen, am Eingang Temperaturmessungen durchführen und den Zutritt ab einer Körpertemperatur von 37,5 °C untersagen. Da dies jedoch nicht verpflichtend ist, wird die Messung nicht überall durchgeführt.

In vielen Fällen werden darüber hinaus die persönlichen Kontaktdaten abgefragt um eventuelle Infektionsketten besser nachvollziehen und kontaktieren zu können.



Natürlich werden die bekannten Grundregeln in den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ausgesetzt. Im ÖPNV, in den Zügen der Trenitalia sowie in den Italo-Schnellzügen ist das Tragen einer Maske Pflicht. In den Zügen muss außerdem min. jeder zweite Platz frei bleiben. Die Kapazität auf Fährschiffen ist auf maximal 50% begrenzt.

Im privaten PKW gibt es keinerlei Beschränkungen, wenn alle Insassen im selben Haushalt leben – sobald jedoch Personen aus min. zwei Haushalten in einem PKW sitzen, kommen die geltenden Abstands- und Maskenpflichten zum Tragen. In diesem Fall muss jeder Mitfahrer eine Maske tragen und auch die belegbaren Plätze im PKW sind begrenzt.

Konkret bedeutet das: der Beifahrersitz muss frei bleiben und pro Sitzbank innerhalb des PKW dürfen max. 2 Personen sitzen. Zur Einhaltung des Abstands müssen diese jeweils außen an den Fenstern sitzen.

Bei einem normalen 5-sitzigen PKW können also maximal 3 Personen, in einem 7-Sitzer mit einer weiteren Rücksitzbank maximal 5 Personen aus verschiedenen Haushalten befördert werden.

Auch bei dieser Vorschrift gibt es regionale Abweichungen. In Südtirol und im Trentino müssen Insassen aus verschiedenen Haushalten zwar eine Maske tragen, es können aber alle Sitzplätze im PKW belegt werden.

Falls alle Insassen im selben Haushalt leben entfällt, wie eingangs erwähnt, in ganz Italien die Maskenpflicht und es dürfen alle Plätze belegt werden.





Was spricht für einen Italien-Urlaub und die Buchung bei meine-italienreise.de?

Mit den zuvor beschriebenen Einschränkungen und Auswirkungen der ergriffenen Maßnahmen kann man grundsätzlich sagen, dass sich Italien trotz allem für viele als ein Reiseziel präsentiert, in das es sich in diesem Jahr durchaus zu reisen lohnt.

Die Frage, ob man sich auf dieser Grundlage für oder gegen einen Italienurlaub im Sommer und Herbst 2020 entscheiden sollte, muss - wie sonst auch - jeder für sich selbst beantworten. Gerade auch weil jeder seinen Urlaub anders verbringt... für einen Partyurlaub mit Freunden in Rimini spricht zurzeit zwar wenig, für individuelle Entdeckerreisen mit dem eigenen Auto, wie wir sie beispielsweise mehrheitlich anbieten, hingegen sehr viel.


Das Coronavirus und seine Folgen machen Italien und all seinen Schönheiten nicht weniger sehens- und liebenswert. In einigen Bereichen ist sogar das Gegenteil der Fall!

  • Orte, Städte und Sehenswürdigkeiten lassen sich ohne Besuchermassen in Ruhe erleben
  • Wiedererholte Naturlandschaften, Orte und Städte
  • Gute und schnelle Erreichbarkeit aus Deutschland, mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem eigenen Auto
  • Unterstützung der italienischen Wirtschaft und Arbeitsplätze

Man kann wohl mit Sicherheit davon ausgehen, dass sich die Anzahl der Touristen innerhalb Italiens im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich verringern wird. Dies ist zwar für die italienische Tourismuswirtschaft eher negativ, für diejenigen, die sich für einen Italienurlaub entscheiden, bedeutet das jedoch auch: deutlich leerere Strände, Innenstädte, Museen und Sehenswürdigkeiten. Alle Orte und Plätze, die sonst an Besuchermassen fast erstickten, lassen sich in diesem Jahr daher wohl sehr entspannt und mit viel Ruhe besuchen und besichtigen.

Auch das Ausbleiben von Kreuzfahrtgästen wird sich in vielen Ortschaften und Städten an der Küste bemerkbar machen - beispielsweise in Venedig oder im Nationalpark Cinque Terre. Derartige Gelegenheiten wird man wohl in Zukunft nie wieder haben.

Der mehr als drei Monate anhaltende Lockdown war nicht nur für die Natur sondern auch für einige Städte eine Art Verschnaufpause. Ganz besonders macht sich dies in der Lagune von Venedig bemerkbar, wo sie die Wasserqualität stark verbessert hat.

Für Italien spricht auch die gute und schnelle Erreichbarkeit. Mit der Bahn oder dem Flugzeug, wo zur Zeit noch das Tragen einer Maske verpflichtend ist, ist die Reisedauer vergleichsweise kurz und auch mit dem eigenen PKW, in dem das Tragen einer Maske im Regelfall auch innerhalb Italiens nicht erforderlich ist (siehe Beschränkungen bei Mitfahrern im PKW ), kann man Italien je nach Wohnort relativ schnell erreichen.

Abgesehen davon unterstützt jeder Italienreisende mit seiner Hotelübernachtung und Ausgaben in Restaurants, Geschäften und kulturellen Einrichtungen die arg gebeutelte Tourismuswirtschaft und steuert einen kleinen Teil dazu bei, diese Arbeitsplätze zu sichern.



Selbstverständlich bieten wir Ihnen den gleichen guten Rundum-Service wie vor der Corona-Krise. Im Zuge dieser rücken einige dieser Vorteile aber weiter in den Vordergrund

  • Individueller Entdeckerurlaub nach Maß mit allen Sicherheiten einer Pauschalreise
  • Unabhängigkeit und Flexibilität aufgrund der Durchführbarkeit im eigenen Auto
  • Mehrheitlich kleine Hotels sowie Führungen und Verkostungen im kleinen Rahmen

Auch wenn unsere Reisen einen sehr individuellen Charakter haben, bieten Sie die Sicherheit einer Pauschalreise mit allen Rechten und Vorzügen. Falls beispielsweise eine erneute Reisewarnung für Italien ausgesprochen werden sollte, was im Moment jedoch sehr unwahrscheinlich ist, bieten wir Ihnen wieder die Möglichkeit kostenfrei umzubuchen oder zu stornieren - genau wie bei den Reisen bis zum 14.06.2020 (siehe Umgang mit gebuchten Reisen ).

Da die allermeisten unserer Rundreisen auf die Durchführung im eigenen PKW ausgelegt sind, sind Sie bei Hin- und Rückreise sowie bei den Etappen und Ausflügen innerhalb Italiens jederzeit unter sich, unabhängig und flexibel.

Für die Übernachtungen bieten wir innerhalb unserer Reisen mehrheitlich kleinere Hotels oder Unterkünfte mittlerer Größe an, in denen sich ohnehin keine Massen bilden und Abstände ohne Probleme eingehalten werden können. Führungen oder Weinproben werden in kleinen Gruppen durchgeführt oder sogar ganz persönlich abgehalten.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen nach wie vor den gleichen guten Rundum-Service, den Sie von uns auch vor der Corona-Krise gewohnt waren:

  • riesige Auswahl an individuellen Rundreisen durch Italien
  • attraktive Leistungen in allen Regionen bereits inklusive
  • individuelle Tagesgestaltung - unendliche Ausflugsmöglichkeiten
  • exklusive Rundreise-Pakete - nur bei uns buchbar
  • von Italien-Liebhabern zusammengestellte Reisen
  • keine Beispielhäuser - wir arbeiten nur mit Vertragshotels
  • alle Rundreisen sind individuell auf Ihre Bedürfnisse anpassbar
  • sorgfältig ausgewählte Leistungsträger für Führungen, Weinproben und andere Inklusivleistungen
  • kompetente Beratung durch unser engagiertes Spezialisten-Team mit über 15 Jahren Erfahrung


Für neu gebuchte Reisen mit Reisebeginn in diesem Jahr gelten bis auf weiteres folgende Sonderregelungen in Bezug auf Umbuchungen oder Stornierungen

  • gewohnt faire Konditionen für An- und Restzahlung
  • kostenfreie Umbuchung bis 30 Tage vor gebuchtem Reiseantritt auf einen späteren Termin der gebuchten oder einer vergleichbaren Reise innerhalb unseres gesamten diesjährigen Reiseprogramms
  • reduzierte Stornierungsgebühr in Höhe von 30,00 € pro Person bei Stornierung bis 30 Tage vor Reisebeginn und Umwandlung der restlichen Anzahlung in ein Reiseguthaben

Diese Sonderregelungen sind demnach deckungsgleich mit den Konditionen für bestehende Buchungen mit Reisebeginn ab 13. Juli 2020. Weitere Infos zum Reiseguthaben finden Sie an dieser Stelle .

Ob und inwiefern wir diese Regelungen auch für Buchungen mit Reisebeginn im kommenden Jahr gewähren, entscheiden wir bis zur Buchungsfreischaltung des 2021er Reiseprogramms


Nach allen bisherigen Gesprächen mit unseren Partner sind wir zuversichtlich, dass wir das Programm ohne weitgehende Einschränkungen bis zum Ende der Saison aufrechterhalten können. Naturgemäß wird es Hotels geben, die später öffnen oder früher schließen - manche werden in diesem Jahr aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht öffnen.

Außerdem werden zwangsläufig vereinzelt Leistungen aus unseren Reisepaketen wegfallen, wie zum Beispiel die Tickets für die Opernfestspiele 2020 in Verona.

Wir werden die jeweiligen Bestandteile unserer Reisepakete schrittweise prüfen, aktualisieren und diese im Anschluss mit einem Hinweis auf geprüfte Durchführbarkeit versehen.


Schon alleine aus Gründen der Fairness und des Respekts werden wir keinen unserer Partner in diesen schweren Zeiten auch noch nach Rabatten für den Rest dieses Jahres fragen. Wenn sich ein Hotel oder ein anderer Leistungsträger dazu entschließt Aktionsrabatte oder kostenfreie Extras zu gewähren, geben wir diese natürlich weiter.

Gleichwohl versuchen wir für das kommende Jahr für unsere Kunden wieder beste Preise und Konditionen zu verhandeln. Nach den bisherigen Gesprächen gehen wir davon aus, das preisliche Niveau aus diesem Jahr im kommenden Jahr halten zu können.


Wir planen zurzeit, das Reiseprogramm für das kommende Jahr bereits Ende August/Anfang September freizuschalten.

Zuvor werden wir wieder unsere Vormerkungsfunktion für die bestehenden Programme freigeben


Tipps, weitere Informationen und Reise-Empfehlungen

Ergänzend zu den oben aufgeführten Informationen möchten wir Sie noch mit ein paar Tipps und Zusatzinformationen, sowie Reisempfehlungen für Ihren Italienurlaub versorgen.


Italien hat zur Eindämmung der Pandemie die Smartphone-App "Immuni" entwickelt. Sie funktioniert ähnlich wie die deutsche Corona-Warn App und ist ebenfalls freiwillig.

Da diese Corona-Apps entscheidend zur Eindämmung des Coronavirus beitragen, empfehlen wir allen Kunden die Installation - sowohl der Deutschen als auch der Italienischen.

Weil beide Apps auf aus dem gleichen Datenstandard basieren, ist eine Kompatibilität grundsätzlich möglich. Die Entwickler arbeiten derzeit daran, sodass die deutsche Corona-Warn App auch im Italienurlaub eingesetzt werden kann. Bis es soweit ist, können Urlauber auch die italienische App Immuni, die auch auf Englisch verfügbar ist, verwenden.

Reisenden nach Sizilien wird empfohlen die App Sicilia Sicura auf ihren Smartphones zu installieren, verpflichtend ist diese jedoch auch nicht.

Auch Sardinien hat mit Sardegna Sicura eine separate App entwickelt. Diese ist zwar auch nicht verpflichtend, allerdings kann man mit der App auch die zwingend erforderliche Registrierung zur Einreise vornehmen.

Abgesehen von den neuen Corona-Info und -Tracing Apps können wir Ihnen die App "Sicher Reisen" vom Auswärtigen Amt empfehlen. Über diese erhalten alle wichtigen Informationen rund um die Reisevorbereitung und den Aufenthalt im Reiseziel.


Grundsätzlich empfehlen wir zu jeder Reise den Abschluss einer Reiserücktritts-Versicherung und einer Auslandsreise-Krankenversicherung.

Dabei sollte jedoch beachtet werden, welche Versicherung welche Fälle absichert!

In Zeiten der Corona-Pandemie ist vor allem eine Krankenversicherung fürs Ausland von Vorteil. Mit dieser sind Sie im Falle einer Erkrankung während der Reise bestes abgesichert. Die Reisekrankenversicherung unseres Versicherers ERGO greift hier auch im Pandemiefall, demnach auch für den Fall, wenn Sie sich vor Ort mit dem Corona-Virus anstecken.

Bei der Reiserücktrittskostenversicherung der ERGO sind der Pandemiefall als Krankheit oder die bloße Angst vor einer Ansteckung ist als Rücktrittsgründe zwar ausgeschlossen, falls Sie jedoch in Folge der Corona-Krise Ihren Arbeitplatz verlieren oder Sie in Kurzarbeit sind, greift diese sehr wohl.

Weitere Infos dazu finden Sie auf unserer Infoseite zum ERGO-Reiseschutz


Weiterführende Links:

Nachfolgend finden Sie eine Liste mit Internetseiten, auf denen Sie weitere Informationen und Details zu den oben aufgeführten Angaben finden


Empfehlung für Ihren Italien-Urlaub aus unserem Reiseprogramm 2020

Sie fragen sich bestimmt, welche Reisen man für diesen Sommer und Herbst man noch buchen kann - grundsätzlich tirfft dies zum aktuellen Zeitpunkt auf all unsere Reisen zu.

Dennoch haben wir für Sie einige Empfehlungen aus unseren beliebtesten Rundreisen zusammengestellt:

PKW-Rundreisen

Kombinationsreise Südtirol & Gardasee

PKW-Rundreisen
  • 7-tägig
  • 3-Sterne Hotels
  • inkl. Frühstück & viele Extras
  • Termine: Apr - Okt 2020

Kombinieren Sie auf dieser Selbstfahrer-Kombinationsreise die beiden norditalienischen Urlaubsregionen Südtirol und den Gardasee.

Freuen Sie sich auf beeindruckende Kontraste zwischen den majestätischen Dolomiten mit ihren schroffen Bergen und üppigen Tälern und den herrlichen Gardasee, der von den Ausläufern der Alpen förmlich eingekeilt ist und in dessen azurblauem Wasser sich die malerische Kulisse der majestätischen Berglandschaft spiegelt.

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PKW-Rundreisen

Rundreise Südtirol, Toskana & Gardasee

PKW-Rundreisen
  • 10-tägig
  • 3- und 4-Sterne Hotels
  • inkl. Frühstück & viele Extras
  • Termine: Apr - Okt 2020

Entdecken Sie auf dieser Rundreise mit dem eigenen Auto drei der reizvollsten Regionen Italiens: Südtirol, die Toskana und den Gardasee. Freuen Sie sich auf alpine Landschaften mit mediterranem Flair, weiche Hügellandschaften, weltbekannte Städte, einmalige Kulturschätze und auf einen azurblauen See, in dem sich majestätische Bergkulissen spiegeln.

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PKW-Rundreisen

Rundreise Venetien, Toskana & Gardasee

PKW-Rundreisen
  • 10-tägig
  • 4-Sterne Hotels
  • inkl. Frühstück & viele Extras
  • Termine: Apr - Okt 2020

Entdecken Sie auf dieser Rundreise mit dem eigenen Auto die drei reizvollen norditalienischen Regionen Venetien, die Toskana und den Gardasee. Freuen Sie sich auf mediterranen Flair, weiche Hügellandschaften, weltbekannte Städte, einmalige Kulturschätze und auf einen azurblauen See, in dem sich majestätische Bergkulissen spiegeln.

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Stand: 01.07.2020, 10:00 Uhr.
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