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Corona-Updates für Italien - Infos zur aktuellen Lage

++ Diese Seite wird ab April regelmäßig aktualisiert ++
Letztes Update: 13.01.2022, 19:00 Uhr

Die Corona-Krise hat die ganze Welt noch immer fest im Griff und obwohl die europaweit erfolgreichen Impfkampagnen ein Ende der Krise in greifbare Nähe rücken lassen, beherrschen die Alltagsmaske, größere Abstände und die Angst vor weiteren Infektionswellen durch neue Mutanten allerorts unseren Alltag und unser Leben.

Die aktuelle Omikron-Variante ist in der Zwischenzeit natürlich auch in Italien angekommen und lässt die Infektionszahlen in die Höhe schnellen, auch wenn die Situation in den Krankenhäusern und insbesondere auf den Intensivstationen noch nicht so besorgniserregend ist, wie es bei früheren Infektionswellen war.

Das Wichtigste zur Corona-Lage in Italien auf einen Blick:

Hinweis: Wir haben die nachfolgenden Informationen sorgfältig recherchiert, jedoch erheben wir nicht den Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit. Die folgenden Angaben gelten daher ohne Gewähr. Am Ende dieser Seite finden Sie eine Liste an weiterführenden Links , aus deren Quellen viele unserer Informationen stammen und die Ihnen einen noch detaillierten Einblick in die Situation geben.


Die aktuelle Corona-Lage in Italien

Nachfolgend finden Sie einige Informationen zur Entwicklung des Infektionsgeschehens (Fallzahlen & Inzidenzen) sowie zum Impf-Fortschritt auf nationaler Ebene - die detaillierten Zahlen auf regionaler Ebene werden ab April wieder aufgeführt.

Die Corona-Lage in Italien ist durch die Ausbreitung der Omikron-Variante erneut angespannt - es werden wöchentlich neue Höchststände an Infektionen gemeldet - durch die gute Impfquote und die relativ milden Verläufe von Omikron-Infektionen ist die Situation in den Krankenhäusern und insbesondere auf in den Intensivstationen glücklicherweise noch nicht so besorgniserregend wie bei früheren Infektionswellen.

Aktuelle Infektionszahlen in Italien (Stand 12.01.2022, 18:00 Uhr):

  • tägl. Neuinfektionen im Wochenschnitt: 171.353
  • landesweite 7-Tage-Inzidenz: ca. 1.990,48

Erfolgte Impfungen in Italien (Stand 12.01.2022):

  • Personen mit Erster Impfung: 49.140.781 (ca. 81,55 % der Gesamtbevölkerung)
  • Zweifach Geimpfte Personen: 45.201.102 (ca. 75,01 % der Gesamtbevölkerung)
  • Personen mit Booster-Impfung: 24.897.048 (ca. 41,32 % der Gesamtbevölkerung)

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Hinweis: Der oben genannte Inzidenzwert beruht auf eigenen Berechnungen auf Basis der Neuinfektionen innerhalb der zurückliegenden 7 Tage (lt. italienischem Zivilschutz, tägliche Veröffentlichung zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr, Link siehe unten ) und der Einwohnerzahl Italiens (lt. Wikipedia, Stand Dez. 2019: 60.260.229). Für die Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr.


Aktuelle Maßnahmen, Regeln und Beschränkungen in Italien

Nachfolgend finden Sie Informationen zu den aktuell geltenden Regeln und Maßnahmen innerhalb Italiens auf Grundlage der vier Gefahrenzonen.

Zur Bekämpfung der Pandemie hat die italienische Regierung bereits im Herbst 2020 ein Vier-Zonen-System (rot, orange, gelb und weiß) eingerichtet, das auf Regionsebene in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren die Härte der Regeln und Einschränkungen bestimmt.

Die aktuelle Einstufung (Stand 12.01.2022) sieht folgendermaßen aus:

  • Rote Zone: keine
  • Orangene Zone: keine
  • Gelbe Zone: Abruzzen, Aostatal, Emilia Romagna, Friaul-Julisch-Venetien, Kalabrien, Latium, Ligurien, Lombardei, Marken, Molise, Piemont, Provinz Bozen (Südtirol), Provinz Trento (Trentino), Sizilien, Venetien
  • Weiße Zone: Apulien, Basilikata, Kampanien, Sardinien, Toskana, Umbrien

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Hinweise zur Einordnung in die Gefahrenzonen

Maßgeblich für die Einstufung in die jeweilige Covid-19 Gefahrenzone ist ein sehr komplexes Bewertungsschema aus 21 Faktoren, u.a. Fallzahlen/Inzidenz, Positiv-Testquote oder die medizinische Ausstattung und Auslastung von Intensivbetten.

Während für die Einordnung in der Vergangenheit hauptsächlich die Inzidenz ausschlaggebend war, gibt es seit dem 01. August 2021 eine Kombination aus Inzidenz und Auslastung der Krankenhäuser (Corona-Betten und Intensiv-Betten) mit Corona-Patienten. Damit wird dem gesunkenen Durchschnittsalter der Neuinfizierten, der hohen Impfquote und demzufolge auch den meist schwächeren Krankheitsverläufen Rechnung getragen.

Die Neueinordnung in die vier Gefahrenzonen werden wöchentlich (in der Regel samstags mit Wirkung ab montags) auf Basis aktueller Zahlen vorgenommen, um auf die jeweilige Entwicklung der Faktoren entsprechend zu reagieren.

Welche Regeln und Maßnahmen in den gelben, orangenen und roten Zonen gelten erfahren Sie hier .

In Italien gelten grundsätzlich sowohl allgemeine, als auch in spezifische Regeln und Maßnahmen in Abhängigkeit der Gefahrenzonen-Einstufung ab der Gelben Zone. Die nachfolgenden Regeln gelten unabhängig von der Einstufung landesweit.

Der "Super Green Pass" - die 2G-Zutrittskarte im Freizeitbereich

Um der nachlassenden Impf-Bereitschaft in der italienischen Bevölkerung entgegenzuwirken, hat die Regierung bereits im August 2021 einen "Grünen Pass" eingeführt, der für viele Freizeitbereiche und später auch für die Arbeit als 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) vorgezeigt werden musste.

Im Dezember 2021 wurde als Erweiterung dieser Regel der neue "Super Green Pass" als 2G-Nachweis (geimpft, genesen) eingeführt, der den 3G-Nachweis im Freizeitbereich mittlerweile gänzlich abgelöst hat und unter anderem in folgenden Bereichen obligatorisch ist:

  • Hotels, Ferienwohnungen und anderen Beherbergungsbetrieben
  • Restaurants, Bars und andere gastronomische Betriebe
  • Öffentliche Verkehrsmittel im Nah- und Fernverkehr
  • Besuche von Theater-, Konzert- oder Kinoaufführungen sowie Sport-Events
  • Besuche von Museen, Kulturstätten und anderen Ausstellungen sowie Vergnügungsparks
  • Zutritt zu Stadien, Sportanlagen, Hallenbädern, Fitnessräumen, Wellnessanlagen, Thermalbädern, etc.

Kinder unter 12 Jahren sind von diesen Beschränkungen ausgenommen und benötigen auch keine Tests für die Teilnahme/Nutzung/Zugänge in diesen Bereichen. mehr lesen

Wie erhält man den Super Green Pass?

Der „Super Green Pass“ ist kein physischer Pass, der von Reisenden vor Einreise beantragt werden muss. Das innerhalb Europas ausgestellte Digitale COVID-Zertifikat der EU ist dem Super Green Pass gleichgestellt. Aus diesen digitalien Zertifikaten muss hervorgehen, dass man:

  • den vollständigen Impfzyklus erhalten hat (gültig für 9 Monate nach Erhalt der letzten Dosis), oder
  • eine Auffrischungsimpfung erhalten hat (gültig für 9 Monate nach Erhalt der Booster-Impfung), oder
  • von einer Covid19-Infektion genesen ist (gültig für 6 Monate nach Genesung)

Wichtig: Ab dem 01. Februar verkürzt sich die Gültigkeitsdauer der vollständigen Impfung und der Auffrischungsimpfung von 9 auf 6 Monate!

Nach Ablauf der Gültigkeit der Impfungen ist es nach unseren Recherchen erforderlich, zusätzlich ein aktuelles negatives Testergebnis (PCR/48h oder Antigen/24h) vorzulegen.

Nachweise können entweder in digitaler Form oder in Papierform erbracht werden. Die Zertifikate, die in Deutschland ausgestellt werden, werden ebenfalls anerkannt. Gleiches gilt für das Digitale COVID-Zertifikat der EU, das man innerhalb der Corona Warn-App oder der CovPass-App auf dem Smartphone vorzeigen kann.

Auch wenn die Papiernachweise grundsätzlich ausreichen, empfehlen wir den Nachweis in digitaler Form mitzuführen. Diesen kann man durch eine Änderung der Spracheinstellung innerhalb der App zur Not auch auf Englisch oder Italienisch vorzeigen.

Informationen zu nahegelegenen Testangeboten erhalten Sie vor Ort in Ihren Hotels.

Grundsätzlich gibt es zahlreiche Teststellen und viele Apotheken bieten ebenfalls Tests an. Anders als in Deutschland trägt die italienische Regierung jedoch die Kosten für die Tests nicht vollständig. Der Eigenanteil wurde jedoch auf 15 € pro Antigen Schnelltest beschränkt.

Darüber hinaus bleiben die AHA-Regeln und altbekannten Maßnahmen bestehen:

Landesweite Regeln

  • Mindestabstand von 1 Meter zu Personen aus anderen Haushalten
  • Generelle Maskenpflicht in Freien und FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen & Verkehrmitteln
  • Temperaturmessung vor dem Betreten von Geschäften und des ÖPNV
  • Begrenzter Zugang zu Innenräumen zur Wahrung des Abstands
  • Bereitstellung von Desinfektionsspendern an Eingängen
  • Abfrage von Kontaktdaten zur Kontaktnachverfolgung

Sämtliche Geschäfte und Betriebe, mit Ausnahme von Diskotheken, sind landesweit geöffent. Auch Ausgangssperren gibt es nicht mehr und sind auch nicht geplant.

Im Folgenden finden Sie weitere Erläuterungen zu den landesweit geltenden Maßnahmen

Mindestabstände

Für Personen, die nicht im selben Haushalt leben, gilt in ganz Italien ein Mindestabstand von einem Meter, bei sportlichen Aktivitäten min. zwei Meter.

Maskenpflicht

Es herrscht eine generelle Maskenpflicht im Freien. In geschlossenen Räumlichkeiten und im ÖPNV/Zügen gilt darüber hinaus eine FFP2-Maskenpflicht.

Die grundsätzlichen Ausnahmen für Kinder unter 6 Jahren sowie für Personen, denen das Tragen einer Maske aus medizinischen Gründen nicht zugemutet werden kann, bestehen weiterhin.

Limitierter Zugang zu öffentlichen Innenräumen

Ähnlich wie auch in Deutschland ist der Zugang zu Innenräumen, die öffentlich zugänglich sind, auf eine maximale Anzahl an anwesenden Menschen begrenzt. Dies gilt u.a. in Geschäften, Restaurants, Museen, etc. Eine vorherige Reservierung ist daher empfehlenswert, insbesondere in Restaurants oder Museen.

Handschuhpflicht

Eine generelle Handschuhpflicht gibt es in ganz Italien nicht, jedoch wird das Tragen von Einweghandschuhen in vielen Geschäfte oder Museen noch immer verlangen.

Bereitstellung von Desinfektionsspendern

Allerorts werden Desinfektionsspender aufgestellt, beispielsweise an Eingängen und innerhalb geschlossener Räumlichkeiten. Kunden und Gäste sind angehalten diese zu benutzen.

Abfrage von Kontaktdaten

In vielen Fällen werden beim Betreten von Restaurants, Museen und Geschäften die Kontaktdaten abgefragt. Dieses Prozedere ist auch aus Deutschland bekannt und dient ebenso in Italien zur eventuellen Nachverfolgung von Infektionsketten. Die Daten werden für maximal 30 Tage aufgehoben.

Temperaturmessungen

In einigen Museen, Hotels, Restaurants und Geschäften sowie bei vielen Verkehrsmitteln können vor dem Betreten Temperaturmessungen stattfinden und der Zutritt bzw. die Beförderung bei einer Körpertemperatur von mehr als 37,5 °C untersagt werden.

Allgemeine Hygiene-Maßnahmen

In Geschäften, Hotels, Museen und anderen Einrichtungen mit Kundenkontakt gelten die aus Deutschland bekannten allgemeinen Hygiene-Maßnahmen. Zum Beispiel sind Verkaufsstellen und Rezeptionen mit Plexiglas ausgestattet, das Personal trägt angemessene Schutzkleidung und stärker frequentierte Bereiche weder häufiger und intensiver gereinigt und desinfiziert. Falls möglich werden separate Ein- und Ausgänge eingerichtet

In Gelben Risikozonen gelten im Vergleich zu weißen Zonen geringfügig strengere Maßnahmen. Unter anderem dürfen in Restaurants nur noch maximal 4 Personen aus verschiedenen Haushalten an einem Tisch sitzen.

In Orangenen und Roten Gefahrenzonen wiederum galten in der Vergangenheit deutlich härtere Maßnahmen, die einem milden bzw. harten Lockdown nahekommen. Sollte eine italienische Region zu orangenen Zone werden, finden Sie hier selbstverständlich entsprechende Infos.


Aktuelle Reisehinweise

Nachfolgend finden Sie die Informationen zur aktuellen Einstufung laut Robert-Koch-Institut und Auswärtigem Amt und die wichtigsten Infos rund um die Einreisebestimmungen für Italien, das Reisen innerhalb Italiens sowie die Rückreisebestimmungen nach Deutschland.

Das Robert Koch-Institut hat das gesamte Land Italien (inkl. Vatikan) mit Wirkung zum 01. Januar 2022 zum Hochrisikogebiet erklärt.

Analog dazu wurde zum 01. Januar2022 auch die Reisewarnung sowie die Pflicht zur Einreiseanmeldung bei Rückkehr nach Deutschland (siehe unten ) reaktiviert.

Bei den Weiterführenden Links am Ende dieser Seite finden Sie u.a. die aktuelle Liste aller Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebiete des RKI sowie die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise für Italien des Auswärtigen Amtes

Bürgern aus der Europäischen Union und des Schengen-Raums ist die Einreise nach Italien nach vorheriger Anmeldung über ein Online-Formular (siehe unten ) grundsätzlich gestattet.

Für die Einreise nach Südtirol gibt es ein eigenes Formular (siehe unten )

Die italienische Regierung hat einen Fragebogen zum Einreise-Check (siehe unten ) erstellt, über das Sie nach ein paar Angaben erfahren, ob und wie Ihnen die Einreise gestattet ist.

Für alle Einreisenden ab 6 Jahren besteht zur Zeit außerdem eine Testpflicht (PCR-Test (max. 48 Stunden) oder Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden)), und zwar unabhängig vom Impfstatus. Ungeimpfte oder Nicht-Genesene müssen trotz negativem Test eine 5-tägige Quarantäne antreten, nach dessen Ende ein weiterer Test erfolgen muss.

Nachweise können entweder über das Digitale COVID-Zertifikat der EU (z.B. innerhalb der Corona-Warn App oder der CovPass App) oder mit einer entsprechenden Papierbescheinigung in englischer oder italienischer Sprache vorgezeigt werden. Wir empfehlen jedoch die Digitale Version.

Nähere Informationen finden Sie im Reise- und Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes sowie beim Italienischen Außenministerium - beide Links finden Sie am Ende der Seite.

Nach der Einstufung zum Hochrisikogebiet besteht wieder die Pficht zur digitalen Einreiseanmeldung. Diese muss vor Rückreise erfolgen. Außerdem gilt eine generelle Test- und Quarantänepflicht, von der Vollständig Geimpfte und Genesene jedoch ausgenommen sind. Das Digitale COVID-Zertifikat der EU, das z.B. innerhalb der Corona-Warn App und der CovPass App dargestellt werden kann, reicht als Nachweis aus.

Reisen zwischen den italienischen Regionen sind unter den allgemeinen Regeln und Maßnahmen (FFP2-Maskenpflicht, 2G-Nachweis, etc.) uneingeschränkt möglich.

Autofahrten

Autoreisende müssen eine Begrenzung der belegbaren Plätze innerhalb eines Fahrzeugs beachten, die dann zum Tragen kommt, wenn die Insassen aus mehr als einem Haushalt kommen. In diesem Fall gelten nämlich die bestehenden Abstand- und Maskenpflichten. Konkret bedeutet das: In einem fünf-sitzigen PKW dürfen max. drei Personen sitzen (Fahrer und zwei Personen auf der Rücksitzbank jeweils am Fenster. In PKWs oder Minivans mit einer weiteren Sitzreihe können zwei weitere Personen jeweils am Fenster Platz nehmen. Ausnahmen gibt es in Südtirol, Venetien und in Friaul-Julisch-Venetien - hier muss zwar eine Maske getragen werden, allerdings dürfen alle Sitzplätze belegt werden. Falls alle Insassen aus dem gleichen Haushalt stammen, entfallen die Begrenzungen/Regeln.


Weiterführende Links:

Nachfolgend finden Sie eine Liste mit Internetseiten, auf denen Sie weitere Informationen und Details zu den oben aufgeführten Angaben finden


Stand: 13.01.2022, 19:00 Uhr.
Wir haben die o.g. Informationen sorgfältig recherchiert und zusammengestellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität aller Angaben übernehmen wir keine Gewähr